Pressemitteilung über Erhöhung der Visa-Gebühren

Erhöhung der Visa-Gebühren

Pressemitteilung über Erhöhung der Visa-GebührenIn einer Pressemitteilung vom 14. Auguste 2014 hat das Kambodschanische Außenministerium darüber informiert, dass sich ab dem 1. Oktober 2014 die Visa Gebühren erhöhen.

Betroffen sind davon das 30 Tage Touristenvisum (Typ T) und das 30 Tage Geschäftsvisum (Typ E), also die Visa, die man bei der Einreise nach Kambodscha ausgestellt bekommt.

Die neuen Visa-Gebühren in Kambodscha

Touristenvisum (Typ T für 30 Tage): Bisher 20 $, ab dem 01.10.2014 neuer Preis 30 $.

Geschäftsvisum (Typ E für 30 Tage): Bisher 25 $, ab dem 01.10.2014 neuer Preis 35 $.

Langzeitvisa sind nicht betroffen von den Gebührenerhöhungen.

Quelle: http://www.mfaic.gov.kh/default.aspx

Posted in Kambodscha Visum.

9 Comments

  1. …wenn das kleine Königreich was kann, dann sind es kräftige Erhöhungen zu beschließen, die eine extreme Rate beinhalten und natürlich nur andere zu tragen haben……..wäre mal gut zu wissen, was denn die Regierung mit all den Gebühren bisher gemacht hat und machen will…………da gibt es ja so recht verschiedene Versionen……….da wissen die Zöllner am Airport mehr………

  2. Beträge oberhalb dieser neuen Größenordnung knöpfen die Grenzer in Koh Kong den Einreisenden schon seit Jahren ab. Dort hätten wir es also mit einer geträumten Preissenkung zu tun. 🙂

  3. Das nenne ich kurzfristige Entscheidungen. So darf ich am 3. Oktober gleich von den neuen Preiserhöhungen “profitieren”. Zum Glück habe ich vom letzten Besuch noch ein paar US-Dollar übrig. Es würde ziemlich mies aussehen, wenn ich mich auf die üblichen 20 verlassen hätte. Bei Touristen aus der Euro-Zone wird es nun sicher einige Verwirrung geben. Deshalb danke für den Tipp 🙂

  4. Na, das sind ja moderate Erhöhungen.
    Es deutet aber einiges darauf hin, dass wohl mit weiteren “Verschärfungen” zu rechnen ist… 😉

  5. Hallo K.F.,
    Was ist es denn konkret, das auf weitere “Verschärfungen” hindeutet? Bin sehr gespannt!

  6. Betr. des neuen Visa Gesetz sowie der angehobenen Gebuehren ist noch folgendes hinzuzufuegen. Die Visa Gebuehren sind ja schon seit einer kleinen Ewigkeit auf gleichem (guenstigen) Niveau geblieben. Die Erhoehung wird weder einen Touristen noch Expat wirklich schmerzen.
    Bei den Jahres Visa (Business oder Regular Visa) gibt es noch zu beachten dass Inhaber dieser Visa Kategorie laut neuem Gesetz auch zusaetzlich noch eine Arbeitserlaubnis einholen muessen. Das ist vollkommen unabhaengig ob es sich um “wirklich hier arbeitende Expat” oder Rentner, Voluntaere, NGO etc. handelt. Fuer hier arbeitende (die hier ein Einkommen erzielen) betraegt nach meiner info der Jahresbetrag 100 USD. Fuer diejenigen die hier als Expat oder nachweislich ohne lokales Einkommen sind soll der Jahresbeitrag bei nur 60 USD liegen. Dafuer erhaelt man dann vom Ministry of Labour (Arbeitsministerium) einen Workpermit Ausweis………, der, so lautet die positive Nachricht nach Ablauf eines Jahres in ein “Resident Permit” umgewandelt werden kann. Einen Haken gibt es allerdings noch wie einige hier taetige Deutsche bereits erfahren haben, denn die Immigration will nachgewiesen haben seit wann man denn im Land ist. Bei einigen koennen dann schon mal leicht mehr als 10 Jahre aufgelaufen sein. Alles legal und jeweils mit Business Visum. Fuer diese Zeit, so der Buschfunk sollen Nachzahlungen fuer die bereits vergangenen Jahre eingefordert worden sein. Da kann man dann schon mal ausrechnen wieviel da an Zahlung noch ansteht. Das neue Gesetz zielt aber eigentlich nicht auf die Expats ab sondern auf hier in grossem Stil geschaeftlich taetige Asiaten , allen voran Chinesen. Einige Rentner die nachweislich hier nicht arbeiten wurden von bis zu 5 Personen der Polizei bis zu 4 x heimgesucht und aufgefordert innerhalb eines Monats die Arbeitsgenehmigung zu beantragen und entsprechende Zahlungen zu leisten. Danach, so sieht es das neue Gesetz vor stehen Geldstrafe, sogar Gefaengnis und Deportation auf der Liste. Es ist also all denen die hier gerne laengere die Gastfreundschaft der Khmer geniessen wollen anzuraten sich das Workpermit zu besorgen. Ein hier ansaessiger Nachbar aus Neuseeland der anfaenglich gegen das Workpermit war hat nun sogar etwas positives daraus gewonnen denn sobald man nach einem Jahr warten die Resident Card bekommt steht nach insgesamt 7 weiteren Jahren einer Nationalisierung als Khmer (und damit Khmer Passport) nach seinen Worten nichts mehr im Weg.

  7. Nichts ist so vergaenglich wie neue Nachrichten. Gestern publizierte die franzoesische Botschaft zum Thema Business Visum (Typ E) sowie das Thema auslaendische Rentner die in Kambodscha wohnen, aber hier nicht arbeiten folgendes:
    Informationen über Vorschriften für Arbeitsgenehmigungen

    Die Regeln für die Arbeitsgenehmigungen für Ausländer hat sich weiterentwickelt. Nach einem Treffen mit Beamten der Generaldirektion für Einwanderung Kambodscha haben die folgenden Punkte, um die Botschaft über die Umsetzung der neuen Vorschriften mitgeteilt worden:

    Inhaber von einem professionellen Visum für mehrere Jahre Ausländer, aber keine Arbeitserlaubnis mit, sollte die Zahlung der Lizenz nur für das Jahr 2014 Das Maß machen, ist nicht rückwirkend. Sie müssen, um die Lizenz jährlich erneuern.

    Besondere Situationen der ausländischen Einwohner:

    Position der Inhaber von E Visa (Geschäftsvisum) nicht funktioniert: die aktuelle Zuwanderungsgesetz sieht nur eine Art von Visum berechtigt den Inhaber, in Kambodscha befinden, wird das Visum E. Eine Änderung des Gesetzes ist zu unter zu anderen Arten von Visa zu erstellen (Ehegatten Kambodschaner, Rentner usw. …). In der Zwischenzeit wird in jedem Ausländer Tätigkeit ausübt nicht für eine Arbeitserlaubnis beantragen.

    Situation der ausländischen Investoren: Investoren, als auch Geschäftsleuten, müssen eine Arbeitserlaubnis in der gleichen Weise wie für Ausländer in Kambodscha (Rückwirkungsverbot der Maßnahme) haben.

    veröffentlicht 25. August 2014

    Der original Link hierzu: http://www.ambafrance-kh.org/Information-concernant-l

    Man koennte nun meinen als Rentner koenne man sich entspannt zuruecklehnen und auf einen neuen Visa Typ (Rentner) warten aber da bin ich etwas skeptisch. Die Khmer haben schon immer bewiesen dass sie in solchen Fragen sagen wir mal “aeusserst Kreativ” sein koennen. Die Franzoesische Botschaft gilt hier nur als eine art Ratgeber denn ihre Funktion als Gesetzgeber in Kambodscha liegt ja schon einige Jahre zurueck.

    Interessant ist auf jeden Fall dass eine “rueckwirkende Zahlung fuer vergangene Jahre” offensichtlich nicht gefordert werden soll, obwohl sie beispielsweise von einem bekannten deutschen Gastwirt in Kampot sehr wohl gefordert und von ihm auch bezahlt wurde. Dafuer hat er sozusagen als Bonus nun einen schoenen Work Permit Ausweis….. und der soll ja, wenn man dem glauben darf in einem Jahr in eine Resident Card umgewandelt werden koennen.

  8. Es deutet eben wirklich vieles auf eine generelle Verschärfung hin… Im Vergleich zu den umliegenden Ländern aber hat Kambodscha noch immer moderate Bestimmungen. Die Einführung eines “Rentner-Visums” würde ich als Betroffener sehr begrüssen 🙂

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