Kambodschanische Flagge vor blauem Himmel.

Aktuelles von der Küste

Nun scheint es amtlich zu sein, die Asian Development Bank (ADB) hat den 18 Millionen Dollar Kredit bewilligt, damit in der Provinz Kampot eine neue Touristen-Bootsanlegestelle gebaut werden kann. Dadurch erhofft man sich zukünftig mehr Urlauber, die über das Meer kommend nach Kambodscha einreisen. Jedoch soll das Geld nicht nur für den Pier in Kampot eingesetzt werden, sondern dient auch zur Verbesserung der Infrastruktur, im ebenfalls bei Touristen beliebten Küstenorten Kep und zur Entwicklung der vor Sihanoukville liegenden Insel Koh Kong.

Neben der touristischen Entwicklung von Kambodschas Küste gibt es noch zwei Lokalmeldungen aus Sihanoukville.

Die vier Beos die im deutschen Restaurant “The Bavarian” in einem Käfig gehalten wurden sind von, mit Maschinenpistolen bewaffneten, Polizisten abgeholt worden. Der Grund dafür soll gewesen sein, dass der Betreiber des Restaurants es versäumt hatte, die Polizei darüber zu informieren, dass er die Vögel in Gefangenschaft halten will. Angeblich wurde er von einer namentlich nicht genanten Person angezeigt. Man bot ihm an, er können die Vögel behalten, wenn er der Polizei den dreifachen Kaufpreis als Strafe zahlen würde.

Ein Ereignis ganz anderer Natur soll sich neulich in einem der lokalen Spielkasinos zugetragen haben. Dort soll nämlich ein betrunkener und offensichtlich glückloser Deutscher Expat, nachdem er sein ganzes Geld an einem Automaten verspielt hatte, an das Gerät uriniert haben. Weiterhin heißt es, das er daraufhin von der Polizei verhaftete wurde und weil er den Schaden nicht mehr bezahlen konnte, nun im Sihanoukville Provinzgefängnis sitzt.

Wie ihr seht liebe Leser geht hier in Sihanoukville, Kambodscha alles seinen ganz normalen Gang und ganz sicher wird es auch in der kurz bevorstehenden Hauptsaison wieder viel Spaß für alle geben.

Quelle der Kampot Nachricht: http://www.cambodiadaily.com/business/adb-to-loan-18m-for-kampot-ferry-terminal-73108/

Posted in Kambodscha.

7 Comments

  1. Leo’s Voegel wurden abgeholt ? Das gleiche Schicksal wurde einem Affen vor einigen Jahren zuteil der von einer Gruppe Polizisten und den Mitarbeitern der Wildlife Alliance darueber informiert wurde dass es in Kambodscha illegal ist solche Tiere ausserhalb genehmigter Zoo’s (wenn ich da an den Kampot Zoo denke sollte der umgehend wegen der Vernachlaessigung der Tiere geschlossen werden) im Privatbesitz zu halten.

  2. Zum Artikel über die 4 Beo’s kann ich nur noch leer schlucken! WIKIPEDIA beschreibt das Wort Schikane wie folgt: “Eine Schikane ist eine insbesondere durch „Ausnutzung staatlicher oder dienstlicher Machtbefugnisse getroffene Maßnahme, durch die jemandem unnötig Schwierigkeiten bereitet werden“; angelehnt daran auch „kleinliche, böswillige Quälerei“!”
    Ich hoffe schwer dass die anzeigende Person kein Barang
    war! Denn “Primitivität (latein. primitivus „der Erste in seiner Art“) ist eine Bezeichnung für besondere Einfachheit.[1] Im sozialen Zusammenhang steht primitiv für einen empfundenen Mangel an Zivilisiertheit, oder auf eine Person bezogen für geringe Intelligenz!” -gemäss
    WIKIPEDIA…!

  3. Bei aller Sympathie die ich fuer Leo hege. Beo’s in einer Kneipe zu halten ist meiner Meinung genau das Gegenteil von Artgerechter Tierhaltung. Die Voegel fragt keiner wie ihnen der Dauerknast gefaellt. Ich empfehle jedem Tierhalter von denen die meisten keinerlei Ahnung von Tierhaltung (artgerecht) haben sich selbst einmal Tag fuer Tag in die gleiche Situation wie diese Voegel und Affen zu versetzen. Aber dazu sind sie ja meist nicht willens und oft genug auch gar nicht mehr in der Lage. Prost !

  4. Leo’s Beos hatten ein Paradies – verglichen mit dem Dutzend Hühnern, die zappelnd zusammengebunden in der Sonnenhitze an einem Moped hängen. Das ist hier üblich und keiner käme auf die Idee, mit Maschinen- pistolen anzutanzen. Alleiniger Maßstab ist der erzielbare Geldbetrag, wie man an dem ‘großzügigen Bußgeldangebot’ an Leo sehen kann.

  5. Schade das die Vögel jetzt weg kommen. Vielleicht hätte man sich mit denen ja anständig Unterhalten können, außer sich immer nur das Gemosere am Stammtisch anzuhören wie Schlecht hier alles ist.

    Sitzt der Automatenurinierer immer noch im Knast?

  6. @Karl
    Ja, der angebliche Automatenurinierer sitzt wohl noch im Knast und wartet auf seine Freilassung. Die Schadensrechnung soll bereits beglichen worden sein. Es wurde mir mittlerweile auch von einem Bekannten des Mannes mitgeteilt, das er nicht an den Spielautomaten uriniert haben soll, sondern Bier hineingekippt hat.

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