Kulinarisches – Nudelsuppe mit Fisch nahe Kampot

Nudelsuppenküche,  Jae Thou Restaurant

Im Jae Thou Restaurant wird die Fisch-Nudelsuppe vorbereitet

Nudelsuppen sind in ganz Südostasien ein beliebter Snack, der fast an jeder Straßenecke verkauft wird. Egal ob man sich in einem Dorf oder einer Stadt befindet, irgendwo sieht man immer eine Bude, wo ein dampfender Kessel mit Suppe auf dem Feuer steht. Je nach Land und Region werden die Nudelsuppen unterschiedlich zubereitet.

Im Wesentlichen unterscheiden sie sich durch die Nudelart, Gewürze und Einlagen, welche aus Geflügel, Rinder- oder Schweinefleisch, Fisch, Meeresfrüchten, Innereien oder einfach nur Gemüse bestehen können. Noch vor nicht allzu langer Zeit gehörte in vielen Gegenden auch Cannabis zu den Zutaten, jedoch nicht um sich zu berauschen, sondern des Geschmacks wegen. Dem entsprechend wurde dafür eine spezielle Art der Pflanze verwendet, ohne berauschende Wirkung.

Auch in Kambodscha wird überall Nudelsuppe verkauft und dient als schmackhafte, billige Mahlzeit für ein ganzes Volk. Eine geschmaklich ganz besondere Suppe soll es laut einer Empfehlung der Tageszeitung Phnom Penh Post im Dorf Prey Tnot im Jae Thou Restaurant, etwa einen Kilometer außerhalb von Kampot an der Nationalstraße 3, geben.

Die dortige Spezialität ist eine Fisch-Nudelsuppe, wie man sie kein zweites Mal in Kambodscha finden kann. Sie heißt “Teuk m’heck” und beinhaltet nur wenige Gewürze wie zum Beispiel Zitronengrass, chinesischen Ingwer, Salz und Zucker. Dominiert wird der Geschmack durch die Haupteinlage, ein weisser Fisch, der “Kantong” genannt wird. Angeblich muss man erst ein paar Schüsseln davon gegessen haben bevor man auf den Geschmack kommt aber dann, so wird der Suppe nachgesagt, kommt man nicht mehr weg davon.

Nach Aussage der Suppenküchenbetreiberin ist ihre Nudelsuppe nicht nur wegen dem Fisch so beliebt, sondern auch wegen den stets frischen Reisnudeln, die sie selber von Hand herstellt. An Wochentagen verkauft sie etwa 100 Suppen für je 2000 Riel (ca. 0,5 Dollar) und an Wochenenden und Feiertagen seien es noch viel mehr.

Wer also in seinem Kambodscha Urlaub zufällig in Kampot landet und eine lokale Nudelsuppen-Spezialität ausprobieren möchte hat hier die Möglichkeit dazu: Jae Thou Restaurant, National Road 3, Prey Tnot Village, Kampot.

Quelle: http://www.phnompenhpost.com/post-weekend/kampot-secret-noodle-soup-under-sea/

Posted in Kambodscha Reisen.

5 Comments

  1. Ich habe mich immer geekelt wenn ich kambodschanische Restaurants betreten habe, das ging bei der Sauberkeit des Restaurants los, wo in der Regel im ganzen Restaurant Essensreste und gebrauchte Servietten auf dem Boden liegen über üblen Gestank und sehr gewöhnungsbedürftiges Essen…

  2. …deswegen fahre ich nicht near Kampot…..
    auch die Nudelsuppen neben den Fabriken in Chom Cheau PP waren immer sehr wohlschmeckend…..
    jede Köchin macht ihr “Bestes” …so wie sie es es gelernt hat.
    Das hat aber nichts mit “Cambodianischer Küche” zu tun.
    Es ist mir bis heute nicht klar….was ist Cambodianisches Essen? ….Ich kenne nur Suppen..voll mit Gemüse und nicht mehr definierbaren Fleisch…
    Kann mir jemand etwas anderes erklären….?
    Ohne! auf Thai oder Viet-Food zurück zugreifen?

  3. Mir schmeckt die kambodschanische Küche phantastisch, auch wenn die Zubereitung regional qualitativ gewaltige Unterschiede aufweist. Mein Favorit ist Fisch-Amok und Lok Lak. Letzteres wirklich gut zubereitet gibts wohl nur zu Hause. Meistens wird das Fleisch nicht mit dem Klopfer verprügelt und ist deshalb recht zäh. Von Don Kong beschriebene Nudelsuppe mit Fisch gibts in vielen Variationen. Aber vielleicht ist die bei Kampot ja wirklich die beste. Unser Gaumen kann es sicher nicht so einschätzen. Kantong gebraten und ohne alles schmeckt übrigens auch sehr gut. Wem das alles nicht passt, sollte doch besser bei Schnitzel mit Pommes bleiben.

  4. @Karlo, könnte es sein, dass eine verschmutzte Papierserviette oder ein Zigarettenstummel auf dem Boden UNTER dem Tisch hygienischer zwischengelagert sind als AUF dem Tisch, wie bei uns üblich? 🙂

  5. Dann gibts als kambodschanisches Leibgericht noch “Kruid”. Ein kleiner Vogel, der gegrillt unheimlich gut schmeckt. Größer als eine Schwalbe, kleiner als eine Taube. Helft mir mal auf die Sprünge. Keine Ahnung wie er auf deutsch heißt. Ich mag ihn unheimlich gerne. Wenig Fleisch, viel zu knabbern und sieht auf dem Markt legger aus. Kostet ein bis zwei Dollar. Von Schlange rate ich ab. Ein Stückchen ist okay, sonst bekommt ihr den Eisen-Flash und alles schmeckt metallisch. Liegts am Tonle Sap? Keine Ahnung.

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