Kambodschanische Flagge vor blauem Himmel.

Mehr verwirrendes zur Arbeitsgenehmigung

Nun kann man als in Kambodscha lebender Ausländer nur noch staunen, denn heute sind in einem Bericht der Tageszeitung “The Cambodia Daily” neu Informationen zum Thema Arbeitserlaubnis veröffentlich worden. Darin ist jetzt wieder zu lesen, das das Bußgeld für Ausländer, die ohne Genehmigung beim Arbeiten erwischt werden, nicht 177 $, sondern wie davor erwähnt doch nur 125 $ betragen soll.

Jedes Jahr, welches bereits in Kambodscha ohne Arbeitsgenehmigung gearbeitet wurde, soll nun rückwirkend mit 77 $ anstatt mit 100 $ geahndet werden. Wer beim illegalen Arbeiten von den Behörden ertappt wird, bekommt sechs Monate Zeit sich eine Arbeitserlaubnis zu besorgen, sollte der betreffende nach dieser Frist immer noch keine Genehmigung haben, erfolgt die Ausweisung.

Auch beim Visum für Langzeitaufenthalte sollen laut Zeitungsbericht Veränderungen vorgenommen werden. Ausländer, die neu in Kambodscha eintreffen und sich langfristig im Land aufhalten wollen bekommen zwar nach wie vor bei Einreise ein Business-Visum für 30 Tage ausgestellt, welches sie nach Ablauf auch um 12 Monate verlängern lassen können, aber wenn der jenige nach einem Jahr keinen Job vorweisen kann, muss er das Land verlassen.

Alle Angaben sind wie immer ohne Gewähr und detailliertere Informationen zu dem Ganzen stehen mir nicht zur Verfügung. Im Unklaren ist weiterhin, wie mit Rentnern und Pensionären und allen anderen in Kambodscha lebenden Ausländern verfahren wird. Müssen zum Beispiel ausländische Ehefrauen, die den Haushalt führen und sich um die Kinder kümmern, auch eine Arbeitsgenehmigung beantragen? Diese und viele weitere Fragen bleiben weiterhin unbeantwortet.

Quelle: https://www.cambodiadaily.com/news/govt-to-strictly-enforce-work-permit-law-from-next-week-75520/

Posted in Auswandern.

5 Comments

  1. Ich kann mir nicht vorstellen, dass von Rentnern verlangt wird, eine Arbeitsgenehmigung zu haben. Zumal Rentner ihren Lebensunterhalt durch ihre Rente bestreiten. Und dieses ja auch belegen können, mittels Rentenbescheid.
    Es scheint ausschliesslich um Ausländer zu gehen, die in Kambodscha arbeiten.

  2. Au Backe! -Wie im vorherigen Blog bereits erwähnt, leben wir ja im “Kingdom of Wonder”! Darum “wondert” es mich dass sogar die “Cambodiadaily.com” immer noch von “Business-Visa” spricht, was seit 2 Jahren bereits “Ordinary-Visa” heisst! Detail! -Oder doch nicht? Jedenfalls suggeriert es dass das Jahresvisum nicht nur für Businessbetreibende gedacht ist! Darum: Ich warte mal schön ab bis mir mal eine Behörde “an der Hausglocke klingelt” und mir einen “Coffee-Shop” anbieten tut! -Und ich würde sogar eine Wette eingehen dass ich als Rentner problemlos wieder eine Visa-Erneuerung kriege (für das “Kingdom of Wonder”), die in 5 Monaten wieder ansteht! Duckundweg…

  3. Die lieben Staatsangestellten sorgen vermehrt für totale Verwirrung! 🙁 Ist aber nicht bloss in Asien der Fall, denn hier in Helvetien wollten gewisse Behörden mal eine Ausbildung von Grossmüttern verlangen, die ihre Enkelkinder betreuen!! Wurde dann aber doch nicht eingeführt… :))

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