Zwei Touristinnen wurden wegen Nacktaufnahmen im Archeologischen Park von Angkor verhaftet.

Touristinnen mit runter gelassenen Hosen erwischt

Und wieder haben sich Ausländer in Kambodscha in der Öffentlichkeit entblößt, wurden dabei erwischt und dann ausgewiesen. Dieses Mal waren es zwei Schwestern aus den Vereinigten Staaten, die Eine 20 Jahre alt, die Andere 22.  Die jungen Touristinnen wurden am Freitagmorgen vom Sicherheitspersonal im Archeologischen Park von Angkor aufgegriffen als sie sich am etwas abgelegeneren Preah Khan Tempel mit runtergelassenen Hosen fotografierten.

Von da an wurde alles sehr schnell von den Behörden abgewickelt. Bereits am Samstag standen die Schwestern in Siem Reap vor dem Provinz-Gericht, wo sie zu einer obligatorischen Gefängnisstrafe von sechs Monaten, einer Geldstrafe von 1 Million Riel (etwa 250 $) und einem Einreiseverbot von vier Jahren verurteilt wurden. Die Ausweisung erfolgte prompt, gleich nach der Verhandlung, indem man sie in einen Bus nach Bangkok setzte.

Dieser Vorfall folgte nun, nachdem erst Fotos einer barbusigen Tänzerin zwischen den antiken Tempelruinen, im Internet aufgetaucht sind und kurz darauf drei französische Touristen ebenfalls auf dem Tempelgelände Nacktaufnahmen von sich machten. Die Sprecherin der Apsara-Behörde, welche für den Archeologischen Park von Angkor verantwortlich ist, meinte, dass es solche Vorfälle auch vorher schon gegeben hat, aber dass es nun das erste Mal sei, das sie mit mehreren Fällen fast gleichzeitig zu tun haben. Sie verstehe nicht was die Leute dazu bewegt so etwas zu machen.

Laut der Sprecherin habe sich die Apsara-Behörde bisher mit dem Aufstellen von optisch störenden Warnschildern zurückgehalten, aber aufgrund der aktuellen Situation, werden man nun doch mehr Schilder aufgestellt müssen. Zusätzlich wurde ­auch damit begonnen Informationsblätter zu drucken, die die Besucher über die Verhaltensregeln im Archeologischen Park von Angkor besser informieren sollen. Den Sicherheitsdienst, der momentan das 40.000 Hektar große Areal mit 1.000 Leuten bewacht, wolle man zukünftig personell aufstocken.

Quelle: http://www.phnompenhpost.com/national/caught-their-pants-down

Posted in Kriminalität.

7 Comments

  1. Konsequentes Durchgreifen und entsprechende Strafen werden wohl zukünftige “Vollidioten” von Nachahmungstaten abhalten. Ausnahmen bleiben immer vorbehalten… :/

  2. Nacktfotos vor Monumenten sind ein weltweiter Trend der Hipster -und Selfie-Generation. Wie jeder nachahmenswerte Trend kommt er aus dem Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten 🙂 und verkörpert die ‘Westlichen Werte’ wie z.B. die Gastfreundlichkeit in Guantanamo. In Angkor Wat werden religiöse Gefühle von Buddhisten verletzt – nur ‘kleinere Kollateralschäden’: Hauptsache ein Nacktfoto mit Buddha als Trophae!

  3. Da ich eine ausgesprochene “weisse-haut-allergie” gepaart mit ekel vor inkontinenzhosen tragenden taetowier monstern habe waere mir es ganz recht wenn das “Gesindel” bereits bei der Einreise auf den Flugh nach Hause durchgereicht wuerde. Damit entfaellt die Respektlosigkeit die sie nicht nur in Kambodscha mit sich herumtragen und feiern. Die Strafe von laeppischen 250 USD sollte verzehntfacht und mit einem mindestens 6 monatigen Aufenthalt in einer Prey Sar Gefaengniszelle geahndet werden. Damit duerfte dann zumindestens der “Kulturaustausch gesichert sein.

  4. p.a.@ dein Formulierung “Inkontinenzhose”gefällt mir echt gut….leider tragen auch die jungen Leute aus Cambodia die Dinger schon seit einigen Jahren….und auch bei meinen Schülern schreitet diese Inkontinenz vor ran…
    also die für uns manchmal unverständlichen Bekleidungs Styles der Jugend öfter mal mit einem Smiley versehen… 🙂
    Damit soll dann aber nicht Respektlosigkeit und damit gepaarte Dummheit,gegenüber anderen Kulturen entschuldigt werden … !!

  5. Peter hasst also Tattoos und Herby verachtet die USA…

    Aber eine solche Dummheit wie Hose in buddhistischen Ländern runterlassen, sollte man lassen. Da fährt doch auch ein Spinner, nur mit Unterhose bekleidet, immer mit dem Motorbike in SHV herum. Der mit den beiden Antennen am Koffer. Ich könnte wetten, dass dies eines unserer Landleute ist. Immer auch mal vor den eigenen Türen kehren, es gibt genügend Deutsche die sich hier wie Assi’s benehmen.

    Ich finde es aber gut, dass Kambodscha mal durchgreift und diese Leute abschiebt. Leider aber nicht die richtigen kriminellen, sondern Bauernopfer die aus Dummheit sich daneben benommen haben. Der richtige Kriminelle ist aber immer noch recht sicher hier.

  6. @Ivo, Deinen Satz ‘Herby verachtet die USA’ kann ich so nicht stehen lassen, zumal ich etliche Freunde in/aus den USA habe, die mich in Kambodscha gelegentlich besuchen. Ich verachte jedoch zutiefst konkrete Aktionen ganz bestimmter Individuen, egal, ob Politiker oder Tourist. Den Begriff ‘Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten’ 🙂 benütze ich satirisch, weshalb auch ein Smiley dahinter lacht.
    Zum Verhalten mancher Deutscher hierzulande stimme ich völlig mit Dir überein.
    Dazu muss ich aber nicht Deutschland verachten.

  7. Ich würde die Leute gerne mal befragen was sie über das Verhalten von Migranten in Europa denken.

    Kürzlichst, sehr wirklich komische Fotos auf Facebook. Nacktbader am Otres, bäuchlings, Hände auf dem Rücken.
    Wenn die Khmer in der Hinsicht was ändern wollen, müssen sie es schon selbsttun. Da brauchen sie unsere “wohlgemeinte” Hilfe nicht.

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