Kambodschanische Flagge vor blauem Himmel.

Sexueller Übergriff im Nachtbus nach Sihanoukville?

Wieder ein unglaublicher Fall aus dem wilden Kambodscha.

In der Nacht von Montag auf Dienstag hat eine allein reisende Touristin in einem Nachtbus von Phnom Penh nach Sihanoukville, nach eigenen Angaben, einen wahren Albtraum erlebt. Der einunddreißigjährigen Engländerin kam es spanisch vor, dass sie aufgefordert wurde, in dem fast leeren Bus eine Kabine im hinteren Teil zu belegen. Zumal sich neben zwei Fahrern und einem Assistenten nur noch zwei andere ausländische Fahrgäste in dem Bus befanden, von denen sie in ihrer zugewiesenen Kabine weit entfernt war.

Zwischen 03:00 und 04:00 Uhr morgens, lösten sich die Fahrer ab, worauf der Fahrer der seine Schicht beendet hatte, zu der Engländerin in den hinteren Teil des Busses kam und versucht haben soll sie zu vergewaltigen. Der Mann habe sich auf ihren Oberkörper gesetzt und Sex von ihr gefordert. Die Engländerin begann ihn anzuschreien und so doll sie konnte von sich runter zu stoßen. Daraufhin soll der Busfahrer verwirrt geschaut haben und weggekrochen sein. Später wird er angeben, dass er beim Holen einer Decke auf die Touristin gefallen sei.

Sofort begab sich die Frau in den vorderen Teil des Busses und beschwerte sich lautstark aber niemand schenkte ihr großes Interesse. Lediglich einer der beiden anderen Ausländer bot ihr an, sich für den Rest der Fahrt zu ihn zu setzen. Nachdem der Nachtbus an der Busstation in Sihanoukville angekommen war, wendete sich die Frau an den Stationsleiter und bat ihn die Polizei anzurufen, was dieser aber ablehnte. Stattdessen wurde sie in einen Raum manövriert, in dem sich der Beschuldigte und zwei weitere Angestellte der Busgesellschaft befanden.

Hier soll der Busfahrer die Engländerin hart an den Armen gepackt, sie geschüttelt und beschimpft haben. Als sie begann sich zu wehren, ging ein Blumentopf zu Bruch, worauf der Busfahrer selber die Polizei anrief, um die Touristin verhaften zu lassen. Die Polizei kam und nahm die Frau und den Busfahrer mit auf die Polizeistation. Auch dort soll man sich wenig kooperativ mit der Frau gezeigt haben, vielmehr wurde der Fahrer wieder auf freien Fuß gesetzt, ein Zeuge will gesehen haben, dass einer der Polizisten dafür Schmiergeld kassiert hat.

Das englischsprachige Nachrichten Portal KHMER TIMES hat in diesem Fall recherchiert und sich dann an Sihanoukvilles Polizeichef gewandt. Sie konfrontierten ihn damit, dass der Beschuldigte sofort wieder auf freien Fuß gesetzt wurde, nachdem er wahrscheinlich einen Polizisten bestochen hat und sie wollten wissen, was nun unternommen wird, um den Fall aufzuklären. Das Ergebnis war ein Treffen am Mittwoch Nachmittag mit der Touristin, dem Betreiber des Hotels in dem sie wohnt, dem Repräsentanten der Britischen Botschaft in Sihanoukville, dem KHMER TIMES Team und 7 verschiedenen Polizei Kommissaren.

Inzwischen hatte man auch den beschuldigten Busfahrer festgesetzt, der nun erneut von der Touristin identifiziert wurde. Sie hat ihren Aufenthalt in Kambodscha extra verlängert, damit sie sehen kann wie der Mann, oder wie sie sagt, dieses gefährliche Raubtier, nach Beendigung der Pchum Ben Feiertage, vom Gericht verurteilt wird. Die Polizei ermittelt.

Quelle 1: http://www.khmertimeskh.com/news/16702/virak-buntham–sexual-assault-/

Quelle 2: https://www.cambodiadaily.com/news/bus-worker-charged-with-assault-on-uk-tourist-97013/

Posted in Kriminalität.

9 Comments

  1. Diese art geschichten sind mir aus Thailand, und dort ganz spezifisch von den Nachtbussen von Bangkok nach Surathani (alles richtung Ko Samui und Ko Phangan) bekannt. Dort wurden aber vor allem die Passagiere beklaut.

    Die Geschichte nehme ich mit einer prise Salz war (wie man so sagt) denn als ich selbst am Strand von Ko Samui gewohnt habe konnte ich oft Backpacker Gesindel oben ohne am strand rumwackeln sehen was die ebenfalls anwesenden Thai Fischer oft auf die Idee gebracht hat mal hinzulangen oder spaeter am abend wiederzukommen. Es gab mehrere Vergewaltigungen von Touristinnen weil diese als Freiwild galten. Oft genug torkelten sie in Lamai und Chaweng stockbesoffen auf der Strasse rum und wurden dann vor ihrer huette gezwungen die hose runterzulassen. Mein Mitgefuehl fuer die ENGLAENDERIN aus dem Bungtham-Virak Bus haelt sich daher in Grenzen.

  2. Falls denn die Geschichte dieser jungen Frau wirklich stimmt, hoffe ich dass es es bei einem
    traurigen Einzelfall bleibt und dass der Täter sich nicht wieder mit Schmiergeld vom Gefängnisaufenthalt frei kaufen kann! Die Polizisten sind und bleiben offenbar korrupt! Das ganze Rechtssystem muss angezweifelt werden, -neuer (von vielen hochgelobten) Polizeichef Narin hin oder her…
    Bin mal gespannt ob man den Ausgang dieser Geschichte auch in den Zeitungen lesen kann…

  3. Das Leben ist immer und überall in der Welt gefährlich….mal sehen was bei dieser Geschichte heraus kommt !
    Als wir – meine Frau unser Kind und ich – vor zwei Wochen das Original Oktoberfest auf der Theresienwiese in München besuchten und dann zu Fuß vom Stachus zum Hauptbahnhof unterwegs waren war das ein Spießrutenlauf, wir wurden wir ständig aggressiv angebettelt, angerempelt und meiner Khmerfrau wurde von einem Schwarzafrikaner per Fußkick voll an den Handtroilly getreten – grundlos – ! Polizei weit und breit nicht zu sehen ! Das ist Deutschland heute !

  4. Falls diese Geschichte stimmt. Ich bin da mittlerweile mehr als skeptisch. Zu viele Fälle von Falschbeschuldigungen in den letzten Jahren.

  5. bitte lasst die kirche im dorf, seit wann ist eine gute bekleidung eine aufforderung zum sex ?
    ich finde es sehr scheisse von euch die frau von vorne herein als lügnerin hin zu stellen, mann wo lebt ihr und wo sind eure gedanken und es gilt immer noch die unschuldsvermutung, ich hoffe das der fall aufgeklärt wird und der jungen frau genugtuung gegeben wird,schmerzensgeld wird sie wohl keines bekommen da der busfahrer bestimmt keine kohle hat aber diesem notgeilen khmer ein paar jahre knast gegeben werden und ihr 3 vorverurteiler euch dann öffentlich entschuldigt für eure zeilen hier im block, denkt nicht immer nur mit dem schwanz sondern mit dem kopf

  6. @ wertvoll:
    Ich verstehe sehr gut was Du meinst! -Aber trotzdem bin ich mit Deinem Kommentar nicht einverstanden: Weil Du selber auch “vorverurteilen” tust! Und: Es denkt nicht jeder mit dem Schwanz (gemäss Deinen Worten), der eine Vergewaltigungs-Geschichte kritisch hinterfragt!
    (Müsstest Dich also auch “öffentlich” entschuldigen, wenn die Geschichte nicht zu Deinen Gunsten ausfallen würde…)
    Ich befürchte im Übrigen dass die Aufklärung nie (wie wir das aus Europa gewohnt sind wegen dem Druck der Öffentlichkeit) in den Medien geschrieben steht! Dies vielleicht deshalb weil dann Defizite (“Schlamperei”) in der polizeilichen Arbeit ersichtlich würden!

  7. @ wertvoll: “Oben ohne” wie ich es im sueden von thailand fast taeglich erlebt habe heisst : “OBEN NACKIG” was erstens gegen auch in Kambodscha geltendes Recht als auch gegen die hiesige Kultur ist. Dass sich viele Touristinnen einen Kehricht darum kuemmern hat eben manchmal trotz der hiesigen Toleranz eben auch ein ungewuenschtes Echo.

  8. @ Peter Allmann:
    Sorry ich verstehe Dich nicht. In dem Bericht wird ueber eine Frau geschrieben die im Nachtbus von Phnom Penh nach Sihanoukville dieses Problem hatte.
    Du schreibst von Thailand und hast am Strand von Ko Samui gewohnt.
    WAS BITTE HAT DAS EINE MIT DEM ANDEREN ZU TUN???????? Dann schreibst Du in Deinen 2. Kommentar – „OBEN NACKIG“ was erstens gegen auch in Kambodscha geltendes Recht als auch gegen die hiesige Kultur ist. – Was hat das mit der Fart im Nachtbus zu tun??????????? Ich glaube nicht das die Frau den Fahrer oder Mitarbeiter provoziert hat. Aus langeweile wird Die Dame nicht die Polizei gerufen haben. Und noch extra laenger bis zum Termin in Kambodscha bleiben. Da faellt mir grade ein! Du hast es Dir noch immer nicht angewoehnt Sachliche Kommentare zu schreiben. Lass doch Deinen Frust bitte nicht im Blog aus.
    Beste Gruesse aus Koh Kong.

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