Kambodschanische Riel und U.S. Dollar Noten.

Bezahlen in Kambodscha, worauf man achten muss

In Kambodscha ist ja vieles ganz anders, so auch wenn es darum geht, etwas zu bezahlen. Egal ob es sich um eine Rechnung im Restaurant handelt, oder ein Einkauf auf dem Markt, bezahlt werden kann immer, entweder mit der Landeswährung Riel (KHR) und auch in stinknormalen U.S. Dollar. Beides gilt in Kambodscha als offizielles Zahlungsmittel, wobei in Regionen die vom Tourismus weniger betroffen sind, der Riel ganz klar dominiert.

Der kambodschanische Riel, wurde erstmals 1953, nach Beendigung der französischen Kolonialherrschaft eingeführt. Als dann die Roten Khmer 1975 die Macht übernahmen, wurde das Geld in Kambodscha komplett abgeschafft, sodass der Riel wieder verschwand. Erst 1980, nach der Befreiung durch die Vietnamesen, ist der Riel erneut als offizielle Währung des Landes eingeführt worden.

Riel bedeutet übrigens so viel wie “kleines Fischchen”, womit die in rauen Mengen in den Flüssen Mekong und im Tonle Sap vorkommenden kleinen sardellenartigen Fische gemeint sind. Im alten Kambodscha konnte man zum Beispiel 100 kleine Fischchen gegen eine Schüssel Reis eintauschen, das aber nur am Rande.

Anders ist in Kambodscha auch, dass es keine Münzen gibt. Es wurde zwar nach der Wiedereinführung der Währung eine geringe Anzahl an Münzen in zu je 50, 100, 200 und 500 Riel geprägt, aber diese dienen heute wahrscheinlich eher als Sammlerobjekte und tauchen somit im Zahlungsverkehr nicht mehr auf. Zuletzt hatte man 1994 neue Münzen herausgegeben, die Prägung danach aber eingestellt.

An touristischen Orten werden Beträge über einem Dollar meist in U.S. Dollar und Cent Beträge in Riel abgerechnet. Dabei gilt als landesweite Faustregel, dass 4000 Riel, unabhängig vom realen Kurs, einem U.S. Dollar entsprechen, 100 Riel dementsprechend 2,5 Cent. Diese Vorgehensweise wird überall, wo manuell abgerechnet wird, seien es Restaurants, Marktstände, Tankstellen oder Sonstiges, anstandslos akzeptiert. Nur wenn es um größere Beträge geht, in Banken, Wechselstuben und in professioneller geführten Geschäften, wie zum Beispiel internationale Ladenketten, wird nach tagesaktuellem Kurs umgerechnet. Die Schwankungsbreite des Riel zum Dollar lag in den Jahren 2011 bis 2015 bei etwa nur 2 Prozent.

Während sich der Zahlungsverkehr mit kambodschanischen Riel als Weitestgegend unproblematisch darstellt, muss man bei Dollarnoten ganz genau aufpassen. Besonders wenn man mit einem größeren Schein bezahlen will, wird dieser, bevor er angenommen wird genaustens untersucht. Dies geschieht zum einen, weil in Kambodscha immer wieder Mal Falschgeld im Umlauf ist und zu anderen, um zu prüfen, ob der Schein in irgendeiner Weise beschädigt ist. Denn schon der kleinste Riss ist in Kambodscha Grund genug, um den Schein nicht anzunehmen.

Egal wo man gerade bezahlt hat, wenn das Wechselgeld zurückgegeben wird, sollte man auf jeden Fall immer darauf achten, dass Dollarnoten in einem einwandfreien Zustand sind. Sollte ein beschädigter Schein dabei sein, ist es vollkommen unproblematisch, dies sofort zu rekalmieren und den Schein gegen einen Unbeschädigten austauschen zu lassen. Nur wenn man den Laden bereits verlassen hat, ist es dafür zu spät, dann bleibt nur noch der Gang zu einer Bank, um den Schein wieder los zu werden.

Der Zustand der Riel Noten dagegen ist beim Bezahlen vollkommen ohne Belang. Besonders alte 100, 500, 1000 und 2000 Riel Schiene sind häufig so dreckig und abgenutzt, dass man kaum noch erkennen kann, was draufsteht.

Riel Geldscheine gibt es in den folgenden Größenordnungen:

  • 50 Riel (selten) – ca. 0,0125 $
  • 100 Riel – ca. 0,025 $
  • 200 Riel (sehr selten) – ca. 0,05 $
  • 500 Riel – ca. 0,125 $
  • 1.000 Riel – ca. 0,25 $
  • 2.000 Riel – ca. 0,50 $
  • 5.000 Riel – ca. 1,25 $
  • 10.000 Riel – ca. 2,50 $
  • 20.000 Riel – ca. 5 $
  • 50.000 Riel – ca. 12,50 $
  • 100.000 Riel – ca. 25 $
Posted in Kambodscha Reisen.

40 Comments

  1. Dass man beim Dollarschein penibel auf Unversehrtheit achten muss, wusste ich noch nicht. Danke für den Tipp! Mich faszinieren ja immer diese aus Hand- und Hosentaschen hervorgeholten Riel Bündel, welche dann im Schnelltempo gegen andere Riel und Dollarscheine ausgetauscht werden. Ich komm da immer überhaupt nicht mit und muss dann erstmal checken, ob auch alles in Ordnung ist. Was es bisher immer(!) war, freu 🙂

    Wir leben ja nicht in Kambodscha, aber wenn wir in Siem Reap sind, probieren wir immer mit möglichst kleinen Scheinen zu bezahlen. Daher tauschen wir vorab in Deutschland einen Teil direkt in 1 $ Scheine um und nehmen sie mit. Das hat bisher immer super geklappt.

    LG 🙂

  2. Und manchmal findet man im Kingdom of Wonder sogar 100 Dollar-Scheine am Strassenrand liegen…
    Aber leider wurde ich ziemlich ausgelacht von meiner Khmer-Partnerin damals im 2008, als ich das erstemal meine Füsse auf kambodschanischen Boden setzte…
    Und in Europa wäre man wohl blitzschnell hinter eisernen Gardinen wegen “Falschgeld in Umlauf gebracht”…

  3. Grade kürzlich musste ich realisieren dass immer noch 2Dollar-Scheine im Umlauf sind. Vielleicht grade deshalb weil sie so selten sind, werden sie als Zahlungsmittel abgelehnt aber dem Nichtwissenden gerne “untergejubelt”…

  4. wäre an den 2 Dollarnoten und an 50 Riel 200 Rielscheinen interessiert falls jemand welche hat,,Münzen scheints im ganzen Land nicht mehr zu geben, ich hab schon jede Menge Leute danach gefragt, oft scheinen die garnicht zu wissen das es welche gab/gibt.. Vieleicht kann jemand Fotos von Münzen hochladen,,,,danke

  5. Nicht vergessen!

    Die kleinen Noten 100/200 Riel sind für die Bettler und die Mönche bestimmt.

  6. “Bezahlen in Kambodscha, worauf man achten muss”: Beispiel Canadia-Bank, wo ich als Neuankömmling damals ein Konto eröffnet habe in Kampot. Da ich nun aber in Sihanoukville lebe, hätte ich gerne eine Umschreibung. Die Umschreibung hätte den Vorteil
    dass ich bei Barbezug am Service-Desk keine Gebühr bezahlen muss, die mir abverlangt wird nur deshalb weil ich das Konto in Kampot eröffnet habe! Also musste ich erfahren dass ich, um meinem Wunsch gerecht zu werden, nach Kampot fahren müsste um dort das Konto aufzulösen und in Sihanoukville neu zu eröffnen! Mit ein paar Tasten-Klicken wäre die Umschreibung in Europa möglich; -aber hier, zumindest bei der “Canadia”, leider nicht! Damals war eine Konto-Einrichtung für mich einer der ersten Punkte nach der Auswanderung, denn ich musste “einen Haushalt einkaufen”…
    (Übrigens ist die Canadia Bank eine der wenigen, die bei Konto-Eröffnung keine Wohnsitzbestätigung verlangt, -die ich damals ja eh noch nicht hatte…)

  7. @ G.S.
    warum der vergleich mit europa ? wie lange bist du schon da ?
    wo ist das problem. nach kampot und back ist doch an einem tag zu machen mit moped.
    oder brauchst du da nen tag urlaub vom arbeitgeber ?

  8. leutz, die staendig alles mit europa vergleichen, sind noch nicht angekommen…!

  9. @nobyx
    Das stimmt aber so nicht. Es ist auch ein Hinweis für Neuankömmlinge, oder solche die es werden wollen, darauf, mit was man hier rechnen muss. Wer möchte schon 4 Std. mit dem Moped wegen einer Umschreibung nach Kampot und zurück fahren? Nicht sehr intelligent.

    @G.S.
    Bei ABA geht die Umschreibung von hier aus.

  10. @Klaus
    Danke für den Tip!

    @nobyx
    So wie ich mich kenne, werde ich auch in 20 Jahren noch Vergleiche zu Europa machen; -bewusst -od. unbewusst; -leise -od.laut! Das ist für mich unter anderem genau einer jener Punkte, die “das Leben in Kambodscha” so spannend macht! Dass Du diese “Macke” mit Vergleichen nicht hast; -dazu kann ich Dir nur gratulieren!
    Lass mich trotzdem -ohne Deine Verärgerung strapazieren zu wollen, -eine weitere Canadia-Bank Geschichte erzählen:
    Ab und zu wenn ich ich der Warteschlange vor dem ATM-Häuschen stehe, fährt Einer mit dem Moped vor und hat eine (meist schwarze) Einkaufstüte angehängt! Prall gefüllt! Es dauert dann eine Weile bis er schliesslich mit leerer Tüte wieder davon “mopedlet”! In Europa kommen diese “Einen” mit dem Aktenköfferchen daher…
    Aber drum ist ja das bald vergammelte “Security-Tischchen” vor dem Haupteingang: Daran ist die vielleicht ebenso bald vergammelte Knarre angelehnt…
    In den grossen Warenhäusern der USA zeigt die Security mit Pistolen Präsenz! Hier in Kambodscha -in den grossen Märkten, halt eher mit auffälligen Gewehren! Und in Europa…?

  11. @Issanfranze,
    komme einfach mal im German Biergarden in Sihanoukville vorbei, da wird Dir geholfen!
    Allerdings nur bei dem Münzen und den 2-Dollarnoten.

  12. @ klaus
    neuankömmlinge . schön und gut.
    warum seit ihr alle so getrieben ? ist doch typisch “deutsch”.
    gerade für neuankömmlinge sollten wir das reale bild vermitteln.
    hier haben wir doch alle zeit der welt, und ein tripp für 2 tage oder nur 4 stunden nach kampot, ist für mich immer die puuuuuure abwechslung und endspannung.
    bist du schon angekommen ?

  13. @nobyx

    “warum seit ihr alle so getrieben?” -Da fühl ich mich miteingeschlossen und will feststellen dass man sich überhaupt nicht “getrieben” fühlen muss! Ich glaube Du verstehst etwas völlig falsch…? Der Klaus z.B. lebt hier bestimmt länger als Du! (Ist meine Vermutung!) Vergleiche zu machen ist doch typisch menschlich? -Oder was denkst Du, wenn vor Deiner Wohnung Müll verbrannt wird…? Beruht nicht das ganze Leben auf Vergleichen? Ich möchte Deine puuure Entspannung mal sehen, wenn’s Dir gesundheitlich an den Kragen geht…! (!)
    Selbst Kinder machen doch Vergleiche…! (!) Ich würde mit Dir eigentlich nur ungern eine Zeit abmachen wollen; -denn ich wüsste ja nicht, ob Du überhaupt kommen würdest; -oder mich aus puuuurer Abwechslung “im Seich” warten lassen würdest…

  14. @G.S.:
    Hallo G.S. kaum in D gelandet hast mich heute morgen wieder voll zum lachen gebracht mit “im Seich” !
    Auf jeden Fall verstehen wir Alten im Süden was damit gemeint ist !
    Habe dieses Wort wirklich schon lange nicht mehr gehört und gerade deshalb hat es mich besonders gefreut……..meine vertsorbene Mutter – “lass’ mich ja nicht im Seich stehen” – hat’s öfters gebraucht, köstlich !

  15. @G.S. Die 2-Dollar-Noten hierzulande sind allesamt Fakes. Die Echten haben in den USA einen hohen Sammlerwert. Kein Amerikaner würde einen echten 2-Dollar-Schein als Wechselgeld herausgeben. Die Fakes kann man um die Märkte in Phnom Penh herum kaufen. Sie kosten dort meist etwas mehr als der Nennwert, sind aber fiskalisch wertlos.

  16. @Herby:
    Hast recht, habe es gerade letzte Woche am Centralmarkt in PP mit bekommen / persönlich gehört + gesehen !

  17. @Herby & Manfred
    Ach du grüne Neune! -Jetzt ist alles klar betreffend “Seltenheit”! Danke für den Hinweis!

    @Issanfranze
    Alternativerweise eine andere Beschaffungsmöglichkeit, wenn’s umsverrecken sein müsste…smile…oder nur um zu gucken… http://www.ebay.de/bhp/2-dollar-schein

  18. @Herby
    “Die Echten haben in den USA einen hohen Sammlerwert. Kein Amerikaner würde einen echten 2-Dollar-Schein als Wechselgeld herausgeben.”

    Nicht ganz richtig. Man bekommt öfters $2-Scheine in Läden als du denkst, z. B. Publix Supermarkt-Kette in Florida und einigen Südstaaten.

  19. @Klaus – Dann formuliere ich meine Feststellung zum US 2er eben so: Es gibt von dieser Banknote Ausführungen bzw. Merkmale, die dem Schein einen höheren Sammlerwert verleihen. Deshalb wird gerade der 2er, so er denn überhaupt in Umlauf kommt, von Amerikanern regelmäßig besonders beäugt – eine Tatsache, die ich vor Ort in den USA ebenfalls besonders beäugt und hinterfragt habe.

    Mein obiger Satz hätte demzufolge korrekterweise und vollständig lauten müssen: ‘Kein Amerikaner würde einer der echten, aufgrund besonderer Merkmale als selten bekannten 2-Dollar-Scheine als Wechselgeld herausgeben’.
    Mit einem solchen Satz wäre ich mir aber vorgekommen wie ein Oberlehrer.

  20. @G.S. + @Klaus:

    Mir wurde mal in den neunziger Jahren in PP ein – eine Million-Dollarschein – von einem Khmer gezeigt.
    Er war fest davon überzeugt, dass dieser Schein echt ist, sah’ für mich als Laien auch so aus.
    Damals habe ich von einem Amerikaner erfahren, dass es tatsächlich den ein Millionen-Dollarschein gibt und zwar aus den Anfängen des Dollars aus dem Jahre 1864.
    Da der Dollar seit dieser Zeit – 1864 – unverändert seine Gültigkeit hat, muss der ein Millionen-Dollarschein – falls echt – auch noch gültig sein !

  21. Apropos Dollar-Scheine:
    Nicht verzagen – “Wiki” fragen: https://de.wikipedia.org/wiki/US-Dollar

    Beim Bezahlen in Kambodscha ist mir eines Tages etwas Beeindruckendes aufgefallen; -und seither immer wieder: Man gibt mir das Wechselgeld zurück in meine Hände. Soweit so gut!
    Aber die Art, wie das einige Khmers machen: Man reicht es einem zu mit zwei Händen! Als ob man einem König ein Geschenk überreichen will! Die hohe Schule des Anstandes, -des Respekts; -die mir in dieser Art bisher nur in Kambodscha aufgefallen ist! “Der Kunde ist König, -er hat bei mir eingekauft…” Und diese Art von Respektbezeugung trifft man nicht nur bei “älteren Semestern” an, sondern auch bei Jugendlichen! Also erwidere ich diese Geste, indem ich ebenfalls mit beiden Händen in anständiger Manier das Wechselgeld entgegennehme!
    Es könnte ja auch anders gehen: “Da -nimm deine Kohle und schleich di -du Barang…”

  22. Es ist totaler Quatsch, dass alle zwei Dollarscheine die hier im Umlauf sind ein Fake sind!
    Erstens wäre kein Khmer in der Lage diese zu fälschen, zweitens käme die Fälschung teurer als das Orginal und drittens tauschen österreichische sowie deutsche Touristen in ihren Heimatbanken extra 2 Dollarscheine um sie hier auszugeben.
    Zu guterletzt viertens, werden die 2 Dollarnoten auch von jeder Bank angenommen.

    Man sollte nicht alles glauben was im Internet rumgeschmiert wird!

    Jeder der auf einer deutschen Bank Dollarnoten tauscht kann sich einen Teil in 2 Dollarnoten auszahlen lassen.

  23. @G.S.:
    Ja, G.S., das hast Du gut beobachtet !
    Meine Feststellung zur Geldüber-/bzw. Zurückgabe ist, dass man meistens ein Mischgeld, also Khmer-Riel und USD zurück bekommt mit “zwei Händen” und einem Lächeln !
    Oft wird man auch gefragt, ob es einem nichts aus macht, wenn man in Khmer-Riel rausgibt.
    Daher deute ich das so: Man gibt USD und bekommt Riel zurück und gerade bei dieser Verfahrensweise werden einem “höflicherweise” zwei Hände entgegen gestreckt in der Hoffnung, der Farang akzeptiert den “kleinen Betrug”, denn man hat ja als Khmer-Verkäufer durch Annahme von USD und Rausgabe Riel, gerade ein paar Riel “gut” gemacht, durch den allgemeinen Wechselkurs 1 : 4000, obwohl dieser im Moment 1: 4100 ist und fast täglich schwankt!
    Übrigens…gerade deshalb zahlen die meisten Khmer auf Märkten und auf dem Lande fast immer mit Riel, um keinen Verlust zu machen, auch meine Frau !

  24. @Herby
    Lass gut sein, nichtsdestweniger ist aber deine Korrektur genausowenig richtig und allgemeingültig, so wie du es darstellst. ‘Kein Amerikaner’ würde ja 350 Millionen Menschen, oder zumindest 60% davon, einschliessen. Wohl kaum. Und in welchem Zeitraum hast du das beäugt und hinterfragt? Na ja, jetzt war ich wohl oberlehrerhaft. Und im übrigen muss ich da wohl Rainer zustimmen. Bei absoluten Äusserung muss man mit Kritik rechnen.

    Aber meine Frau sammelte schon in den USA jeden $2-Schein, egal mit oder ohne besondere Kennzeichen, egal ob falsch oder echt. Wir wüssten nicht einmal welche Kennzeichen das sind.

  25. In SHV gibt es die Apotheke am Golden Löwen, die vor ein paar Monaten anfing, nur noch Riel entgegenzunehmen, was unter den meisten Expats einen Aufschrei der Empörung zur Folge hatte. Es ist natürlich der einzige Laden, wahrscheinlich in ganz Kambodscha, der den Wunsch der Zentralbank umsetzen wollte. Sinnigerweise war gleich daneben ein Wechselstube, die auch in dem Besitz der Apotheken-Inhaberin ist. Welch ein Zufall.
    Sie scheint das aber zumindest teilweise aufgegeben zu haben. Letztens konnte ich mit $ bezahlen, vielleicht weil es ein höherer Betrag war.
    Grundsätzlich hat sie natürlich recht. Ausser der Unbequemlichkeit spricht nichts dagegen, nur die Landeswährung zu benutzen, wie es Thailand oder Vietnam auch tun. Diese Länder bekommen ihre Devisen durch den Aussenhandel. Bei Kambodscha wäre das nicht anders. Fast alle Bekleidungsexporte gehen in die westlichen Länder. Argarprodukte werden zwar beim Verkauf ins Ausland in Dollar abgerechnet, aber im Land wird mit Riel bezahlt, beispielsweise Kautschuk, Reis, etc. Der Riel ist ohnehin nicht frei konvertierbar.
    Jedenfalls gäbe es dann keinen Ärger mit Fälschungen oder eingerissenen Scheinen.

  26. @Herby
    Weil ich mich bisher noch nie dafür interessiert habe, habe ich doch mal auf Ebay nachgeschaut, wie die $2 Noten denn so gehandelt werden. Vielleicht hält meine Frau einen richtigen Schatz in Händen.
    Also von hohem Sammlerwert kann da wohl keine Rede sein. Schau mal selbst nach.

  27. @Klaus: Aha…und warum sammelte Deine Frau jeden 2-Dollar-Schein, wo man ihn doch so oft bekommt? Nichts anderes hatte ich beäugt und erläutert.

  28. @Rainer: Mein Wort ‘allesamt’ war zu verallgemeinernd, was auch @Klaus korrekterweise moniert. Schau Dir aber mal die bereits geschilderten 2-$ Scheine an, die sie neben dem PNH Zentralmarkt an Amerikaner verhökern wollen…manche gar ohne Wasserzeichen, plumpe Fälschungen. Zuletzt im März dort selbst gesehen.

  29. @Herby
    Wieder nicht ganz richtig. Ich schrieb oefters, nicht oft.
    Die $2 Scheine waren halt nicht alltaeglich und meine Frau ist Khmer, weisst du.

  30. @Inga
    Hallo Inga, -Du bist mit Deinem 1. Kommentar zu diesem Thema ganz unbeeinflusst eingestiegen und dies noch mit einer unbeschwerten Vorfreude zum nächsten Besuch!
    Das gefällt mir! Lass Dich nicht beirren von der “2-Dollar-Diskussion”! Mit den 1Dollar-Scheinen als Teil Eures Reisegeldes liegst Du bestimmt richtig!
    Und was die Diskussion zum Streit-Thema 2Dollar-Schein betrifft denke ich dass jeder der Kommentatoren in seiner Betrachtungsweise richtig liegt, bezw. keiner argumentiert 100% falsch! -Aber oft sind es kleine geschrieben Wörter, die für Verwirrung sorgen!
    Ich wünsche Dir/Euch spannende Kambodscha-Abenteuer! …smile…

  31. Hoffe sehr, dass das mit den 2-$ Scheinen jetzt hinreichend geklärt ist !

    Bei obiger Auflistung im Text schreibt Don Kong, dass der 50-ziger Riel-Schein selten ist !
    Nun meine Frage an
    @Herby: Hat nun dieser 50-zig Riel Schein auch an Sammlerwert zugelegt, vorallem der, welchen Du, Herby vor einigen Jahren als – Visitenkarte – verteilt hast ?
    Das hat mir damals sehr gefallen und diesen 50-ziger Rielschein / Deine Visitenkarte, habe ich heute noch !!

  32. Das war wohl kein Streit. Man wird ja wohl darauf hinweisen dürfen, wenn jemand einen Schmarrn schreibt.

  33. Ja, @Manfred, meine 50 Riel-Scheine mit angeklebter Visitenkarte haben ab 2002, dem Ausgabejahr, viel Heiterkeit erzeugt. Am Markt hatte ich 300 Stück von den (druckfrisch übrigens sehr schönen) Geldscheinen gekauft. Der Sammlerwert hat mich zu keiner Zeit interessiert, denn ich hab’ die Scheine ja nicht gesammelt, sondern verschenkt – mit dem freundlichen Hinweis, man möge sich mit dem Bargeld einen schönen Abend machen. Naturgemäß waren sie bald vergriffen. 🙂
    Freut mich, dass Du den Geldschein mit Karte noch hast – anstatt das Geld hemmungslos zu verprassen 🙂

  34. @Herby, danke für den netten Kommentar bezgl. Deiner 50-zig Riel-Visitenkarten !
    Diese Idee war absolut toll, auf sowas kommt nicht jeder !
    Schön, dass Du noch soviel Humor im Herzen hast, denn bei Deinem letzten Satz musste ich wirklich ausgiebig lachen und das, trotz Dauerregen in Deutschland und überall ernste, humorlose Gesichter !

  35. Das der 50 Riel Schein selten ist,ist noch ein grösserer Schmarn als der mit den 2 Dollar Scheinen.

    Tonnenweise gibt es die 50 Riel Scheine. In Siem Reap und Phnom Penh bekommt man die in jedem grossen Supermarkt. Wohl deswegen um den Wechselbetrug einzudämmen. Vorher wurde da heftig betrogen bei Rückgabe des Wechselgeldes.

    Die Kambodschaner werfen die Scheine meist in die Sammelboxen der NGO die direkt neben den Kassen stehen.

  36. @Fred:
    Deinen Vortrag, dass es die 50 Riel-Scheine “tonneweise” geben soll, vorallem in SR und PP kann ich beim besten Willen – nicht – bestätigen !
    Wir waren gerade in 2016 bereits 4 Monate, von 5 Monaten dieses Jahr, in Cambo, vorallem in PP und in SR auch in verschiedenen Supermärkten und sonstigen Geschäften, Restaurants, Tankstellen ect., aber nicht einen einzigen 50-er Rielschein habe ich da zu Gesicht, bzw. als Wechselgeld bekommen !
    Wir haben den Eindruck, dass gerade dieser 50-er Riel-Schein nicht mehr groß in Umlauf ist !

    Übrigens……wir persönlich werfen niemals Geld in NGO-Boxen, weil wir wissen, dass ca. 90 % dieser “weggeworfenen Gelder” nicht bei den Bedürftigen ankommt, sondern in Luxuskarossen, Villas und sechs-Gänge-Menü’s in Luxus-Restaurant’s von den NGO-Bossen investiert werden !

  37. @Fred

    “Tonnenweise” fallen Meteoriten auf unsere Erde; -aber trotzdem sieht man sie selten!
    Bitte schicke mir wenigsten doch 1Kg davon nach Sihanoukville! -Wenn Du dazu stehen kannst, was Du behauptest, dürfte das kein Problem sein! Wenn Du soweit bist, würde ich den Don Kong bitten, Dir meine eMail-Adresse zu geben…
    Und: Es ärgert aber schon einwenig wenn da jetzt plötzlich einer auftaucht und die ganze
    2-Dollardiskussion als Schmarren abtut! -Es kommt mir nämlich vor, wie da plötzlich wieder einer behauptet, die Erde sei eine Scheibe…

  38. Hallo in die Runde ,
    Mit den 2 Dollar scheinen ist es so eine Sache .
    Ich bin aus Deutschland mit denen im Gepäck angekommen . War mir gar nicht so klar das es hier problematisch ist damit zu bezahlen . Fakt ist meine sind aus Deutschland von der Bank und ich werde die mal gehalten …. Jemand schrieb etwas von Sammler Wert ?

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