Der Eingang in die deutsche Botschaft in Phnom Penh.

Den deutschen Reisepass in Kambodscha beantragen

Wer in Kambodscha lebt und einen neuen deutschen Reisepass beantragen muss, kann das in der deutschen Botschaft in Phnom Penh machen. Bei mir war es nun so weit gewesen, mein Reispass läuft im April 2017 ab und mein Visum im Dezember 2016. Um ein neues Visum für Kambodscha zu bekommen, muss der Reispass noch mindestens 6 Monate Gültigkeit haben, was in meinem Fall nicht mehr gegeben ist. Also habe ich mich am vergangenen Dienstag von Sihanoukville auf den Weg in die Hauptstadt gemacht.

Die Informationen zur Passbeantragung auf der Webseite der deutschen Botschaft Phnom Penh habe ich mir ein paar Tage vorher telefonisch von einem Botschaftsmitarbeiter bestätigen lassen. Für die Beantragung eines neuen deutschen Reispasses sollte ich die folgenden Dinge und Unterlagen mitbringen:

  • aktueller Reispass
  • Geburtsurkunde
  • Abmeldebestätigung meines letzten Wohnsitzes in Deutschland
  • Stammbuch der Familie, oder Heiratsurkunde
  • Von jedem Dokument eine Kopie, auch vom Visum im Reisepass
  • 1 biometrietagliches Passfoto
  • Bargeld

Gegen Mittag bin ich eingetroffen und die Wahl meines Hotels, wie immer über Booking.com gebucht, habe ich schon nach etwa 15 Minuten bereut. Keine Ahnung, was mich da geritten hat, das Paragon Hotel an der Riverside zu buchen, ein Hotel, in dem ich eigentlich gar nicht mehr absteigen wollte. Aber das ist eine andere Geschichte. Ich suchte jedenfalls erst ein Mal einen der auf der Botschaftswebseite emfohlenen Fotoläden auf, um biometrietagliche Passfotos anfertigen zu lassen.

Ich bin zu Good Luck, Digital Print Service gegangen und habe nach etwa 15 Minuten Wartezeit, 4 genormte Passbilder für 5.000 Riel erhalten.

Good Luck, Digital Print Service
No. 84 Eo, Preah Sihanouk Boulevard
Phnom Penh
Tel. 023-721 222
Mobil: 092-814 889, 016-814 889

Da die deutsche Botschaft für Passangelegenheiten nur Montag, Mittwoch und Freitag zwischen 08:30 Uhr und 11:30 Uhr zur Verfügung steht, bin ich am Mittwoch nach dem Frühstück, dort hin. Beim Pförtner musste ich erst den Passantrag ausfüllen und wurde dann eingelassen. Die übliche Sicherheitsüberprüfung fand durch einen gut Deutsch sprechenden kambodschanischen Wachmann statt. Als ich in den kleinen Warteraum mit den beiden verglasten Schaltern geleitet wurde, war ich der einzige Kunde dort. Ich wurde sofort von einer kambodschanischen Mitarbeiterin an den Schalter gerufen, deren Deutsch, bis auf den Akzent, ausgezeichnet war.

Unglücklicherweise hatte ich vergessen von allen Unterlagen Kopien zu machen, was die Dame zwar nicht erfreute, aber sie war bereit, alles selber zu kopieren, wenn ich die Kopien bezahlen würde. Dann wollte sie auf ein Mal meinen Mietvertrag sehen, den ich natürlich nicht dabei hatte, weil davon nichts auf der Webseite stand und auch der freundliche Herr am Telefon keinen Mietvertrag erwähnt hatte. Wir einigten uns darauf, dass ich meinen Mietvertrag gleich, wenn ich wieder zu Hause bin, scanne und per E-Mail nachreiche.

Am Ende gab es dann die Rechnung über 92 $, die sich aus 66 $ für den Reispass, 24 $ Auslandszuschlag und 2 $ für die Kopien zusammensetzte. In etwa 4 bis 6 Wochen soll mein neuer Reisepass mit 32 Seiten und 10 Jahren Gültigkeit fertig sein. Man wolle mich dann entweder telefonisch oder per E-Mail informieren, ab wann, ich ihn abholen kann. Nach etwa einer 3/4 Stunde war ich wieder raus und habe mir noch einen angenehmen Tag in Phnom Penh gemacht. Heute Morgen ging es wieder zurück nach Sihanoukville.

Alle Informationen zur Beantragung eines Reisepasses: Deutsche Botschaft Phnom Penh

Posted in Auswandern.

57 Comments

  1. Ach du Grüne Neune! -Ich als Schweizer hatte immer gedacht dass bei Euch im Ausland alles einfacher abläuft. Ich selber brauchte hier noch keinen neuen Pass, aber soviel mir bekannt ist wird er ausgestellt aufgrund des abgelaufen Passes, mit dem alle Daten abrufbar sind.
    Ausser das Passfoto, das zwingend mit einer staatseigenen “Biometrie-Maschine” neu gemacht werden muss.
    Frage 1: Gäbe es hier in Sihanoukville übrigens auch einen Photo-Shop, der Biometrie-Passbilder machen könnte?
    Frage 2: Was hat denn ein neuer Pass mit einem Mietvertrag zu tun; -hat man das in der Botschaft nachvollziehbar erklären können? -Oder hatte da eine Büro-Tante ihre Position in Willkür oder “Machtmissbrauch” umgewandelt?
    Ich kann wohl nicht verstehen dass bei deutschen Staatsbürgern dermassen “pingelig” vorgegangen wird, wo gleichzeitig Tür und Tor geöffnet wird bei Leuten ohne jegliche Ausweispapiere… Bei solchen Dingen schiesst mir der Blutdruck hoch, -egal ob es jetzt deutsch oder schweizerisch ist…

  2. glueck gehabt….bei mir waren es etwa $ 160 allerdings waren sie mit dem scan vom familienbuch einverstanden ansonsten keine schikanen..

  3. Klingt sehr einfach und schnell.
    Es soll(!) aber auch schon Antragsteller gegeben haben, die gebeten wurden ihren neuen Pass nicht in der Botschaft, sondern persönlich(!) in Deutschland zu beantragen.
    (Muss aber jetzt hier nicht großartig diskutiert werden) 🙂

  4. Nur zur Info!
    Die biometrischen Fotos macht auch der Apsara Printshop in Sihanoukville.
    Die Vorlage kann von der Botschaftsseite heruntergeladen werden.
    Muss man in PP nicht herumkurven.

  5. @g.S.:
    Hallo G.S. gute Frage von Dir: “Was hat denn die Beantragung eines neuen Reisepasses mit einem Mietvertrag zutun”?
    Wuerde mich auch mal interessieren.
    Don Kong haette da mal direkt nachhaken können/sollen.

    Ich vermute, dass dies mit dem neuen dt.Meldegesetz zutun hat, welches am 01.November 2015 in D in Kraft trat und jetzt auch von den dt. Botschaften fuer Deutsche im Ausland einfach übernommen wird.
    Denn seit dem 01.11.2015 muessen auch Wohnungsggeber gemäß § 19, Abs. 3 des BMG (Bundesmeldegesetzes)der jeweiligen Stadt-oder Orts-Verwaltung den Einzug der im Mietvertrag angegebenen Personen bestätigen. Ein Vertoß dagegen stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einer Geldbuße bis zu 50.000.–€ geahndet werden.
    Das habe ich als Wohnunggeber bereits in den letzten Monaten mehrfach fuer neue Mieter ausfuellen muessen, die letzten 10 Jahre war dieses von der EU abgeschafft worden und ist nun von der dt. Regierung wieder eingefuehrt und noch verschaerft worden.

  6. @mark zweigardt:
    Also Familienstammbuch wird z.B. in Deutschland bei einer Neubeantragung eines Reisepasses seit langem nicht mehr benötigt.
    Übrigens gibt es sowas wie die früheren Familienstammbücher nicht mehr.

    Warum die Botschaften da immer hinterher hinken, weiss der Geier !
    Aber Don Kong schreibt ja auch entweder Stammbuch oder Heiratsurkunde.

  7. @Manfred
    Ich danke Dir für Deine Erklärungen. Ähnlich wie in der Schweiz zielt damit der Heimatstaat auf die weltweite Total-Überwachung ihrer Bürger. Aber Deine Erklärungen und der Bericht von Don Kong hatten mir die Einsicht vermittelt dass ich meine Kritik an den “Schweizer-Methoden” relativieren muss! Ich kann verstehen dass kein Staat will dass Bürger in ihrem Land irgendwo anonym und illegal leben und sich so von den Pflichten davonschleichen, -sprich Steuerpflicht als erste von vielen! Ich kann es aber nicht verstehen wenn sich dieser Bürger in seinem Heimatland abmeldet und irgendwo in einem Land seines Wunsches lebt! -Denn man könnte auch “Traveller” sein oder irgendwo auf einem Hausboot herumgurken oder in der Pampa draussen zwischen den Reisfeldern im Nirwana eine “Gratis-Behausung” bei Khmers beziehen, wo eh nie eine staatliche Behörde aufkreuzt! Deshalb finde ich die Frage nach einem Mietvertrag eine beschämende Lachnummer deutscher Bürokratie! Noch beschämender (und sogar noch wie in kambodschanischer Manier: -Siehe neue Visa-Bestimmungen, wo die Kambo -Botschaften “wir wissen nichts” verkünden) finde ich dass mit dieser Bürokratie nicht mal eine Webseite angepasst wurde bezügl. Mietvertrag und ein Telefon-Korrespondent nicht mal aktualisiert ist mit deutschen Gesetzen!
    Ich finde es ist vorallem ein Relikt aus D-A-CH -Ländern, nämlich dass man sich wie ein Bevormundeter oder ein Hund in “blindem Gehorsam unterwirft” und niemand steht auf und hält dagegen! Sei mir nicht böse Manfred, -denn was ich hier so herb über Deutschland schreibe, trifft im Allgemeinen auch auf die Schweiz zu: Nämlich dass die teure Bürokratie ekelhaft wuchert! -Wäre schön wenn da ein “Spitzel” des Schweizer-Geheimdienstes mitlesen könnte; -ich wünschte es mir…

  8. Meine Frau und ich mussten vor 2 Monaten 2 neue Schweizer Pässe beantragen. Wir mussten nur den alten Paß, die Abmeldung, den Heimatschein mitbringen und in Phnom Penh angemeldet sein . Aber wir mussten nach Bangkok gehen. In der Botschaft dauerte alles ca 30 min und nach 2 Wochen konnten wir unser 2 Pässe in Phnom Penh in Empfang nehmen. So etwas ist halt Schweizer Qualität.

  9. @G.S.:
    Lieber G.S. mit deinem obigen Bericht von 04.11. hast Du den “Nagel auf den Kopf” getroffen !
    Allerdings mit m.E. einer Einschränkung !
    Du schreibst, “dass kein Staat will, dass Buerger anonym und illegal im Land leben”, hierzu moechte ich zu bedenken geben, dass im Moment in Deutschland sogar von offizieller Seite mit ca. 800.000 Illegalen, Anonymen durch die verantwortungslose Grenzoeffnung fuer – solche – Leute, die ihre Papiere wegschmissen und ohne echte Not, bzw. ohne Kontrolle hereinspaziert sind und sich jetzt illegal hier herumtreiben und oft Straftaten begehen. Laut Polizei haben die Straftaten um 116 % innerhalb eines Jahres in D zugenommen!
    Uebrigens, die Vorlage eines Mietvertrages ist m.E. Quark/Quatsch, denn schon morgen, beim ausfuellen eines neuen Mietvertrages kann sich wieder alles ändern, aber bis D-A-CH-Beamte an sowas denken, können manchmal wieder zehn Jahre vergehen !

  10. @Manfred

    Es ist ja inzwischen bekannt, dass Du hier gerne gegen Flüchtlinge Stimmung machst. Wenn Du jedoch hier Unwahrheiten verbreitest, dann muß das schon mal klargestellt werden.
    Wie Du schreibst, treiben sich in Deutschland 800.000 Illegale herum und begehen häufig Straftaten.
    Die Zahl 800.000 ist weit übertrieben und es läßt sich gar nicht sagen, wieviele Illegale hier sind. Die Zahlen beruhen auf Schätzungen und liegen zwischen 180.000 und 520.000. Darunter sind vor allem Flüchtlinge und Migranten, die in einem anderen Land Schutz beantragen wollen oder aus Angst vor einer Ablehnung erst gar keinen Asylantrag stellen. Zu dieser Gruppe gehören auch Kriminelle und Zwangsprostituierte, die nicht aus den Kriegsgebieten, sondern überwiegend aus dem ehemaligen Ostblock kommen.
    Woher hast Du die Meldung, dass die Straftaten in Deutschland innerhalb eines Jahres um 116 % zugenommen haben? Sie ist schlichtweg falsch. Laut Bundeskriminalamt ging im ersten Quartal 2016 die Zahl der polizeilich erfassten Straftaten von Flüchtlingen sogar um 18 % zurück und nach dem jüngsten Bericht des BKA vom Juli 2016 sind Zuwanderer nicht krimineller als Deutsche.
    Bleib deshalb bitte bei der Wahrheit und verschone uns in Zukunft mit Angstmeldungen, wie Pegida, AfD und Co. sie verbreiten.

  11. @Benny:
    Lieber Benny, danke fuer die Zustimmung zu meinem Bericht über Illegale in Deutschland !
    Du nimmst an, dass sich zwischen 180.000 bis sogar 520.000 hier herum treiben, also liegen wir Beide doch wirklich nicht weit von einander entfernt !
    Was ich nicht wusste, dass sich sehr viele Zwangsprostituierte auch hier herum treiben und daher meine Fragen an Dich: “Warum unternimmt die Bananenrepublik hier nichts, wie es scheint ??
    Und warum werden Kinderehen der Einwanderer, immerhin über 1.500 laut BKA, alleine über 240 in Bärlin hier nicht verboten ?!?
    Vielleicht weißt Du eine Antwort !
    Auch das sind halt Wahrheiten, nicht wahr !

  12. @Benny:
    Übrigens, Stimmung gegen – echte – Flüchtlinge habe ich hier bei Don Kong noch nie gemacht.
    Wie kommst Du denn darauf ?
    Habe sogar des öfteren in der Vergangenheit mehrere Hundert Euro für -echte – Flüchtlingshilfen, auch für Amnesty International gespendet, aber, damit man den Leuten vor Ort hilft !

  13. @Benny
    Mit dem Disput von Dir zu Manfred (den ich möglicherweise “angezettelt” habe) hatte ich nicht gerechnet! Das wollte ich nicht! Vielmehr wäre es interessant gewesen, auch Deine Meinung zu erfahren über das Einverlangen eines Mietvertrages, mit dem Don Kong unvermittelt erst vor Ort konfrontiert wurde! Man möge mich bitte verstehen, weshalb ich so allergisch zur unvermittelten Einforderung eines Mietvertrages reagiere: Ich bezahle jährlich einen Beitrag an die Rentenkasse bis zum offiziellen Rentenalter von 65 und beantworte die zugesandten vorgegebenen Fragen. Die Rentenkasse in Genf hatte das immer schön akzeptiert. Aber eines Jahres hatte “meine” Sachbearbeiterin die Idee, mir einen weiteren Brief zuzuschicken -mit der Bitte sofort noch eine Kopie meines Mietvertrages nachzusenden! -Ich hatte dieses Ansinnen abgelehnt! In den weiteren Korrespondenzen per eMail hatte sich herausgestellt dass diese zusätzliche Einforderung gar nicht rechtens war! -Und Ruhe war! Es ging mir strikte um das Prinzip, das ich ja umgekehrt auch zu befolgen habe!
    Was Dein Kommentar anbelangt zu Manfred, ginge mich das grundsätzlich überhaupt nichts an! -Aber eben indirekt schon! -Deutschland hatte nämlich über die EU bewirkt, die Schweiz anzuhalten im “Flüchtlingsproblem” mehr zu tun, -mehr Solidarität zu zeigen…! (!)
    Auf die Zahlen wo Du Dich auf das BKA berufst, würde ich mich niemals stützen, -denn es ist eine Schätzung mit einer sehr grossen Bandbreite von 340’000 Unterschied! Weshalb nun kann die Zahl 800’000 von Manfred nicht stimmen? Und noch dies: Wenn Du von Manfred die Wahrheit verlangst, musst Du Dir fairerweise meine Frage gefallen lassen, ob denn Du die Wahrheit kennst…!
    Die Skandal-Wahrheit “Ami-hörige Merkel-Regierung” betrifft auch die Schweiz! Pegida, AfD und Co., die Du aufzählst, nicht! Schade lässt Du Dich von Angstmeldungen beeinflussen…

  14. Schade hält da niemand dagegen in der Sache des Mietvertrages ausser Manfred und ich -und offenbar nickt man das einfach ab!
    Es suggeriert mir die Frage, ob es denn ohne diesen “Papier-Fötzel” keinen neuen Pass geben würde! -Als Nächstes wird vielleicht noch eine ärztliche Bescheinigung einverlangt -und man nickt es wieder ab! Solche “strammen” Landesbürger liebt jede Landesregierung!
    Ist das ausgesprochene Wort “Mietvertrag” nicht eine Fehlinterpretation von “Wohnsitzbestätigung”, -oder schlicht: “Kontakt-Adresse”, die auch ein Reisender auf einer Hochsee-Jacht haben müsste…? Also ein totales Missverständnis tut sich da vermutlich auf in diesem Blog-Bericht, der gestern von über 350 Leuten gelesen wurde, die aber nichts dazu sagen oder schreiben wollen!
    @Benny
    Du hast geschrieben: “Laut Bundeskriminalamt ging im ersten Quartal 2016 die Zahl der polizeilich erfassten Straftaten von Flüchtlingen sogar um 18 % zurück und nach dem jüngsten Bericht des BKA vom Juli 2016 sind Zuwanderer nicht krimineller als Deutsche.”
    Das hat mir natürlich auch etwas “einsuggeriert”, nämlich eine hübsche Propaganda, um die aufgewühlte Volksmeinung langsam wieder sanft zu beruhigen…ganz im Sinne einer liebenden Landesmutter…

  15. G.S.
    Habe doch ganz klar und deutlich geschrieben was Schweizer für einen neuen Paß brauchen. Also was soll das gequatsche über den dämlichen Mietvertrag?

  16. Da muss ich doch einmal meinen Senf dazugeben. Meinen letzten Pass liess ich hier 2012 ausstellen. Ich benötigte nur meinen alten Pass, das Formular und das Lichtbild. Allerdings war mein vorheriger Pass bereits in Phnom Penh verlängert worden und musste damals nur meine Abmeldebescheinigung vorlegen, die ich natürlich nicht mehr hatte; das Landratsamt bestätigte dann dies der Botschaft per email. Das ging alles sehr unbürokratisch ab. Ich gehe dann davon aus, dass ich amtsbekannt bin und meine Daten ja ohnehin gespeichert sind. Ich hätte gar keinen Mietvertrag, da ich im eigenen Haus wohne. Eigenartig.
    Also was die Flüchtlinge angeht, so habe ich das doch mal gegoogelt, weil mir so eine Zahl wie 1.2 Millionen im Kopf schwebte. Man geht von über 1 Mio. Flüchtlingen in den Jahren 2015 und 2016 aus. Das sind sicherlich insgesamt die Leute, die die Grenzen passiert haben, ob legal oder illegal, spielt wohl da keine Rolle.
    Das davon nur ein Bruchteil einen einen Asylantrag gestellt hat, kliegt logisch, aber eine Schätzung von zwischen 180.000 und 520.000 kann ja nicht viel Wert sein, wenn die Bandbreit so gross ist. Was sagt den das BMdI dazu? Die müssen es doch genau wissen.

  17. @G.S.:
    Hallo G.S., meines Erachtens hast Du eigentlich garnichts “angezettelt”, sondern nur Deine – gesunde, ehrliche – Meinung gesagt, genauso wie ich selbst. Dass Zahlen von Illigalen variieren, je nachdem wer sie veroeffentlich, ist ja in der heutigen Zeit völlig normal geworden.

    @R&A.:Was Schweizer betrifft, hast Du ja in Deinem ersten kommentar alles so beschrieben, wie es bei Dir/Euch gehandhabt wurde, also alles soweit OK !
    Aber das mit der Mietvertragsvorlage stammt nicht von G.S. sondern von Dong Kong ganz persönlich, denn so hatte man das Dong Kong bei der dt. Botschaft gesagt, daher ist auch die Mietvertrags-Diskussion in dieser Sache entstanden.

    @Klaus:
    Genauso kannte ich das bisher auch, was die Beantragung eines neuen Reisepasses betrifft.

    @G.S. Zu Deinem letzten Kommentar ist noch zu sagen, dass, wie bereits von mir oben erwaehnt, seit dem 01.11.2015 ein neues Bundesmeldegesetz in der BRD existiert und die Wohnungsggeber dadurch verpflichtet sind, die jeweils neuen Bewohner den jeweiligen Einwohnermeldeamt zu bestaetigen.
    Daher bin ich der Meinung, dass nun die dt. Botschaften solches auch für ihre hier lebenden Bürger übernehmen wollen, was eigentlich Quatsch ist, denn ein MV kann sich jeden Tag ändern durch Aus-bzw. Umzug. Vermutlich interessieren die dt. Finanz-Behörden durch Amtshilfe hier vorallem, wieviel Miete entrichtet wird um daraus eventuell zu schliessen, wo das Geld herkommt, wenn man z.B. noch in der BRD gemeldet ist.
    Das könnte ich mir durchaus vorstellen, denn für was sonst soll ein Mietvertrag, der sich ständig ändern kann, vorgelegt werden ???

  18. @Klaus:
    Zu Deiner Frage, was das BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge)zu den Illegalen-Zahlen sagt ist zu sagen, dass das BAMF vor geraumer Zeit in den Mainstraem Medien sagte, dass es selbst nicht genau weiss, wieviele Illegale sich hier in D aufhalten.
    Übrigens hatte das bayrische Innenministerium diese Aussage bestätigt.

  19. @R&A
    Schade hast Du (noch) nicht gescheckt was ich mit meinem “Gequatsche” meine!
    Die Schweizer brauchen (noch) keinen Mietvertrag; -aber es könnte so kommen weil auch unsere “Obrigkeit” die Neigung hat, sich
    deutschen Ideen anzupassen. Deshalb hatte ich oben mein Erlebnis mit der AHV (Rentenkasse) aufgeführt!
    Und zu Deinem “ganz klar und deutlich” noch dies: Ich muss weder Abmeldung noch Heimatschein mitbringen! -Denn diese beiden
    Dinge sind seit meiner Auswanderung in der Schweizerbotschaft BKK “eingelagert” weil Phnom Penh nur eine “Filiale” ist und weil
    ich nicht anonym hier leben wollte!
    Den Passantrag kann ich “online” bestellen – dann kriege ich Terminvorschäge, um nur noch mit dem alten aber noch aktuellen Pass in BKK vorzusprechen, dort ein Formular zu unterschreiben und das Gesicht vor die Linse der Biometriemaschine zu halten!
    All dies gemäss den Informationen auf der Webseite der Schweizerbotschaft in Bangkok!

  20. Ich habe aus den verschiedenen Kommentaren einen für mich interessanten Aspekt herausgehört: Nämlich dass den Deutschen für ihren neuen Pass erlaubt ist, ihre Passfotos bei irgendeinem Photoshop anzufertigen, der biometrietaugliche Maschinen hat! Da sind wir Schweizer noch weit davon weg! -Deshalb muss ich von Kambodscha nach BKK reisen, weil dort ständig eine Maschine ist! Aber: Jedes Jahr, jeweils Februar oder März, kommt eine solche Biometriemaschine für 2 Tage auch nach Phnom Penh! -Sie wird in der ganzen Welt herumgeflogen an Konsulate, die keine solche ständige Maschine vor Ort haben! Den Steuerzahlern kostet diese weltweite “Verschiebung” von 3 mobilen Maschinen insgesamt, Hunderttausende von Schweizerfranken!
    Oben habe ich über die “Neigung der Schweizer-Obrigkeit, Deutsche Ideen zu übernehmen geschrieben, womit ich gemeint habe; -und da gibt es viele Beispiele: Die Schweiz versucht als “Nicht EU Land” möglichst in vielen Dingen “EU-kompatibel” zu werden!
    Darum lieber R&A kommt es mir immer schräg in die Luftröhre, wenn ich lesen oder hören muss “…So etwas ist halt Schweizer Qualität”… Es ist aber erfreulich dass Du diesen Schweizer-Nationalstolz noch hast, der mir schon längst abhanden gekommen ist…

  21. @G.S.:
    Hoffentlich bleibt die Schweiz wie sie ist………trotz ständiger großer EU-Wellen, die bei Euch fast täglich an Eurer “Festung Schweiz” anschlagen !
    Lasst Euch nicht in den Moloch-EU-Merkel ziehen, das würde sonst eine Katastrophe für Euer Land und Eure Identität bedeuten ! Es lebe die Eigenständigkeit der Schweiz, egal wie oft die Foto-Maschine noch hin und her geflogen wird !

  22. @R&A
    @Manfred, Guten Morgen miteinander,
    Hatte Eure beiden hübsch klingenden Statements grade eben an den Schweizerischen Bundesrat abgeschickt und darin meine Bitte zum Ausdruck gebracht, doch endlich mit dem 5m hohen Mauerwerk rund um die Schweiz zu beginnen damit diese eidgenössische Eigenständigkeit nicht doch noch von gewissen Lümmeln aus dem Land geschmuggelt werden kann…smile…
    Und zum Schluss noch dies:
    Ein “Papier-Fötzel” im A3-Format: https://www.youtube.com/watch?v=B4sqG4pNa7c

  23. @G.S.:
    Hallo G.S., ob die fünf Meter hohe Mauer reicht, da bin ich im Zweifel !
    Macht es einfach wie Israel, dort ist die Mauer sieben Meter hoch und die “hält” !

  24. G.S.:
    Sehr schönes youtube zum Paß-Thema, habe auch alles soweit verstanden !
    Danke vielmals !

  25. Ich war gestern auf der deutschen Botschaft in Phnom Penh um einen neuen Reisepass zu beantragen.
    Zuvor habe ich den Antrag online ausgefüllt, anschließend ausgedruckt und unterschrieben. Von allen verlangten Dokumenten eine Kopie gemacht (außer Stammbuch, da ich nicht verheiratet bin). Dazu ein Passfoto von Apsara und sicherheitshalber noch den Mietvertrag eingepackt.
    Als ich gegen 8:30Uhr dort eintraf, gab es schon einige Besucher vor mir. Aber alle wurden zügig abgearbeitet und um 9:00Uhr war ich an der Reihe.
    Ich nannte der Dame mein Anliegen und händigte Ihr alle Dokumente, außer dem Mietvertrag, aus. Nachden Sie alle Dokumente sichtete, lächelte Sie und sagte ‘gut vorbereitet’.
    Die Frage ob Sie den Mietvertrag benötige verneinte Sie. Da ich mich vor Jahren, nach meiner Abmeldung in Deutschland, bereits auf der Botschaft angemeldet habe und mein Wohnort in Kambodscha (Sihanoukville) eingetragen ist sei dies obsolet. Ein Mietvertrag wird im Normalfall nur dann verlangt wenn ein Wohnortwechsel im neuen Pass vorzunehmen ist. Sollte im Pass also noch z.B. ein deutscher Wohnort eingetragen sein ist die dortige Behörde und nicht die Botschaft zuständig.

    Nach den Fingerabdrücken und der Unterschrift ging es ans Bezahlen und wie Don Kong schon sagte, sollte man Bargeld haben. Denn im Gegensatz zu der Aussage auf der Homepage, ist ein bezahlen mit Kreditkarte nicht mehr möglich. Die Dame sagte mir das dieser Fehler wohl kurzfristig behoben werden soll.

    Nach der Benachrichtigung des Eintreffens muss man den neuen Pass übrigens nicht selbst abholen. Dies kann man auch delegieren; eine formlose Vollmacht, die Quittung und der alte Pass reichen.

    Nach einer freundlichen Verabschiedung stand ich 20 Minuten später wieder auf der Straße.

    Keine Spur von Überheblichkeit oder Willkür, dafür freundliche und kompetente Beratung.

  26. @IHK:
    Danke für Deinen klaren, ausführlichen Tatsachen-Bericht !

    Was leider noch fehlte, ist der genaue Preis den Du dafür bezahlt hast, weil auch hier im Forum unterschiedliche Zahlen kursieren.

    Für die Angabe des genauen Preises wären Dir bestimmt die meisten Leser und ich sehr verbunden !

    Freundliche Grüße Manfred

  27. @JHK: Freundlich und kompetent, das war dort nicht immer so. Danke fuer den informativen Bericht! 🙂

  28. @JHK
    Schon dachte ich, das Thema interessiert jetzt niemand mehr! Aus Deinem Kommentar hatte ich aber ein paar Details herausgelesen, die auch mich als Nichtdeutscher interessieren, nämlich dass jeder Antrag-Steller eine andere Hintergrundgeschichte hat!

    Was mich eben auch interessiert (hoffe dass ich niemand deswegen vergraule) weshalb Deutsche immer wieder die Geburtsurkunde brauchen? Beim ersten Pass seines Lebens macht das Sinn; -aber im “vorgerückten Alter”, nachdem man schon einige Pässe hatte, sagt doch der vorhergehende Pass alles aus? Könnte man diese Bürokratie-Zwängerei nicht endlich mal abschaffen…? Geht das “Theater” los, wen man den verliert?
    „Die Zehn Gebote enthalten 279 Wörter, die amerikanische Unabhängigkeitserklärung 1300, die Verordnung der Europäischen Gemeinschaft über den Import von Karamelbonbons aber exakt 25’911!“…

  29. @G.S.
    Hallo G.S.zur Info, die Geburtsurkunde brauchen wir -auch nicht – bei einer Neubeantragung in Deutschland !
    Die Vorlage einer Geburtsurkunde ist meines Erachtens ein Relikt aus der Vergangenheit, das die dt. Botschaften scheinbar weltweit hegen und pflegen !!!

    Und zu guter Letzt: Die Bürokratie wird sehr wahrscheinlich in unserer beiden Leben nicht mehr weniger, eher mehr ! Alleine die Finanz-und Steuer-Vorschriften haben in D bereits die Zahl 250.000 überschritten !

  30. Grundgebühr €59,- , Auslandszuschlag €21,- , 48-Seiten-Pass €22,- macht zusammen €102,- bzw. $115,-

  31. @JHK:
    Danke für die neuesten Zahlen / Kosten.
    Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass z.B. Don Kong laut seinem obigen Artikel 66 € für den Reisepass und 24 € Auslandsgebühr zahlte und Du selbst, wie zu lesen ist nur 59 € für den Reisepass und 21 € Auslandsgebühr sowie zuzüglich 22 € für den 48-Seiten Pass zahltest.
    Dann kommt noch hinzu, dass – Mark Zweigart – in seinem obigen Kommentar von ca. 160 US-Dollar (etwa 149 €) Gesamtkosten spricht !
    Wer hat nun recht, oder wird da wieder mit verschiedenen Gebühren “gearbeitet” am Schalter gearbeitet ?

  32. Wahrscheinlich hat jeder Recht.
    Wie Du auch aus der Preisliste auf der Homepage der Botschaft erkennen kannst, gibt es bei unterschiedlichen Vorgaben unterschiedliche Gebühren.
    Vielleicht hat Don Kong im Gegensatz zu mir einen 32-Seiten-Pass beantragt. Vielleicht war bei Mark Zweigart die Botschaft nicht zuständig und/oder die Änderung des Wohnortes war nötig.
    Abgesehen davon spricht Don Kong von Dollar was, nach Abzug der $2 für die Kopien, den €80 für einen 32-Seiten-Pass entspricht.

  33. Die Leute aus den D-A-CH -Ländern, die in den Vorbereitungen ihrer Ferien stecken und bald nach Kambodscha kommen, werden sich vielleicht bald mal am Kopf kratzen ab unseren “Expat-Problemen” um einen neuen Pass…

    Jetzt, heute, bin ich mir bewusst geworden dass viele Touristen vielleicht gar nicht wissen dass mit dem Super-Supervollmond, nebst des “Einläutens”, des Beginns, der Touristik-Saison auch noch ein kulturelles und touristisches Jahres-Highlight stattfindet mit dem zum Ende der argen Regenzeit traditionellen 3-tägigen Wasserfest und den “Bon Om Tuk”-Bootsrennen der historischen königlichen Marine auf dem Tonle Sap in Phnom Penh und den lichterverzierten -und Blumen geschmückten Booten!

    Ich musste es loswerden! Einfach deswegen, weil sonst das “Leben in Kambodscha” gegen aussen bedrückend wirkt…und viele Touristen dann doch lieber ein T-Shirt kaufen mit “I love Thailand”, nicht wahr? -Aber ich weiss: Ich selber sollte mich da auch “an der Nase nehmen” und nicht “von Wasser predigen und dabei Wein trinken”…

    Ich wünsche allen D-A-CH -Touristen unvergesslich schöne Kambodscha-Ferien!

  34. @G.S.:
    Das “Einläuten” des Wasserfestes ist Dir ja durch obigen Kommentar gelungen, jetzt fehlen nur noch die Bilder und ein Bericht darüber, dann können die zukünftigen Touristen bestimmt damit etwas anfangen, nicht wahr !?!

  35. @Manfred
    Tja, -ich hätte eigentlich gedacht dass Bilder und Bericht darüber von ehrenwerten Expat-Urgesteinen die in der Nähe des Geschehens ihre Basis haben, in den Blog gestellt werden…smile…
    Weil der Don Kong Blog kein Photo-Blog ist, hat aber verdankenswerterweise Google diese Aufgabe übernommen (oder die Facebook-Gemeinschaft), um uns Beide wieder für die hiesigen Probleme freizuschalten…smile…
    Noch eine Berichtigung: Das “Einläuten” ist doch ausschliesslich dem Vollmond vorbehalten, -habe ich gemeint…

  36. @G.S.: Toll das mit dem “Einläuten” durch den Vollmond – stimmt total – und wissen eiegentlich nur die Khmers ! Daumen hoch für Dich !
    Mit dem Bericht übers Wasserfest für – neue Touristen – meinte ich eigentlich, dass eventuell Don Kong in seinem beliebten Block hiermal übers Wasserfest schreiben / berichten könnte !

    Viele Menschen sind nicht oder nicht mehr in Facebook inclusive meiner Wenigkeit und googeln ist auch nicht so mein Fall !
    Mein Motto: Nicht googeln – gucken – oder immer noch im Kopf haben !
    Die geistige Tätigkeit und das soziale Miteinander kann man nicht googeln (zum Glück) und hält Geist, Körper und Seele fit und gesund.

  37. @Manfred
    Hallo Manfred! Danke für Deine obigen Worte! Aber weisst Du, manchmal schreibe ich ja auch nur “Kacke”, wofür ich mich zwar nicht gerade schämen, -aber im Nachhinein vielleicht korrigieren müsste! Jeder “Schreiberling” hat ja seine Beweggründe, denke ich.

    Ich finde ein Blog eine interessante Meinungs-Plattform. Sie ist in Deutscher Sprache und handelt über “das Leben in Kambodscha”. Der Blog ist ja nicht nur ein Werbe-Medium von –und für Don Kong, sondern auch, wie Du oben schreibst, für neue Touristen -und selbst für uns hier Lebende. Viele Bekannte von mir haben schlechte Vorurteile wie z.B. “Was, du gehst in ein vermintes Land?”, -“was, du gehst in die Slums einer Diktatur…?” usw. Ich finde eben wegen diesem Werbe-Effekt des Blogs, wie Du auch; -dass man hier über “Freuden” des Schönen in diesem Land einbisschen mehr berichten sollte!

    Um Google komme ich nicht mehr herum. -Deswegen auch nicht um’s Internet! -Aber von Facebook habe ich mich, wie Du, schon länger losgesagt… Beste Grüsse!

  38. @G.S.:
    Also alles paletti !
    Google habe ich schon lange raus geworfen, weil ich solche Großkonzerne die ne’ Menge Daten über einem sammeln nicht unterstützen will. Ich nehme, wenn ich wirklich mal was suchen will, einfach die Suchmaschine – ixquick – die nichts über einem speichert und weiter gibt, alsolut gut !

  39. @G.S.: Solchen Kritikern, die mir Kambodscha i.S. Politik madig machen wollen, sage ich als Deutscher, dass (gem. meiner privaten Meinung) ‘meine’ Regierung genauso konsequent gegen die Interessen der kleinen Leute handelt wie die kambodschanische – und dass die Korruption nominal in Deutschland vermutlich höheren Schaden anrichtet als in Kambodscha, weil sie in Deutschland erst auf mittlerer und höherer Ebene richtig einsetzt.

    @Manfred: Empfehle metager.de als Suchmaschine. Die wurde von der Universität Hannover entwickelt, deren Forscher sich beim Suchen nicht gerne länger von goo*hooogel* in die Karten schauen lassen wollten.

    *Name leicht verändert, um einer Millonenklage der einschlägigen Datenkrake zu entgehen.

  40. @herby
    Toll dass Du diese Betrachtung von Korruption im Ländervergleich einbringst! -Und was auch immer dazugehörend sonst noch aufgelistet werden könnte, wie Medien-Lügen z.B.
    Deshalb hatte ich lächelnd in mich “hineingegrunzt” als “unserem grossen Führer” sein Wunsch in Erfüllung ging bei den US-Wahlen…

    @Alle
    Apropos Pass: Ich erinnere mich dass man früher beim Ticketschalter zu den Angkor-Tempeln den Pass vorweisen musste! Weiss jemand grade spontan, ob das heute immer noch so ist?

  41. @G.S.:
    Hallo G.S., ich war im Februar 2016 in Angkor und beim Ticketschalter wurde von mir ein Foto gemacht und dann habe ich die Ticketkarte mit meinem Foto ausgehändigt bekommen. Gleichzeitig musste ich noch meine Nationalität angeben.
    Auf Rückfrage wurde mir erklärt, dass das Ganze vor Fake-Tickets schützen soll und man wissen will, welche Nationalitäten dort rein gehen, um im Tourismus-Marketing in den jeweiligen Ländern zielgerichtet ansetzen zu können.

  42. Danke für obige beiden Antworten!
    (War für mein Bruder, der demnächst das “Kingdom of Wonder” bereisen will…)

  43. Jeder, der sich Gedanken um Datenkranken im Internet macht, sollte sich mal mit dem Thema VPN Verschlüsselung des eigenen Datenverkehrs befassen. Denn: Die Suchmaschine der Suchmaschinen ist bei weitem nicht die einzige Datenkrake, die Interesse an eurem Such- und Surferhalten haben könnte. Ein VPN-Dienst zu nutzen ist heutzutage keine Zauberei mehr. Per App lassen sich verschiedene Devices wie Smartphones und PCs unter ein und dem selben Account betreiben. Ein angenehmer Nebeneffekt ist: Man kann viele im Ausland nicht verfügbare Seiten nutzen und somit problemlos auf Angebote der BBC, zahlreicher USA-Serienkanäle und auch auf SKY-Bundesliga zugreifen. Welcher Dienst zu einem passt, kann man beispielsweise unter https://vpn-anbieter-vergleich-test.de herausfinden. Viel Spass!

  44. @Jonathan
    Du hast da ein interessantes Thema aufgegriffen! VPN-Nutzung, also durch eine andere IP Adresse den “blöden” Hinweis “Dieser Film kann in ihrem Land leider nicht ausgestrahlt werden” zu umgehen, um das Fussballspiel oder einen Dok-Film trotzdem gucken zu können, ist ja nur ein Beispiel von vielen! Überwachung: Soll mich überwachen wer will…! VPN kennt aber auch jeder Schurke mit bösen Absichten…
    Die vielen Anbieter eines VPN-Services können an mir jedenfalls nie Geld verdienen! Vielleicht bin ich “altmodisch”; -oder einfach nicht gewillt, auf jeden Trend aufzuspringen!
    Mir reicht der Frust dass unsere “Hochzivilisation” nicht mal merkt dass sie “vor lauter Wald nicht mehr fähig ist, die Bäume zu erkennen”-und eigentlich “krank” geschrieben werden müsste! …Und Du und ich werden ungewollt “angesteckt”, bezw. “infiziert”…und in einigen Jahren hat man Gesetze “durchgeboxt” dass einem neugeborenen Erdenbürger ein Daten-Chip eingepflanzt wird…
    Dann endlich wird ein Antrag zu einem neuen Pass erfreulich einfach und Freude herrscht…

  45. @G.S:

    Grützi G.S, zu Deinem letzten Artikel ist von meiner Seite her nur noch zu sagen:

    Bingo !

  46. VPN würde ich nicht unbedingt als Trend bezeichnen. Es ist ja auch kein Trend, wenn ihr euch in eurem Haus kein Schloss in die Tür einsetzt, dass jeder Idiot mit einer ungeborenen Büroklammer öffnen kann.

  47. @Jonathan
    Du hast mich immerhin dazu bewogen, mich im Internet mal zu erkundigen was überhaupt “VPN” ist! -Ich hatte mir bisher gar keine Gedanken darüber gemacht! Wikipedia z.B. schreibt darüber folgendes: https://de.wikipedia.org/wiki/Virtual_Private_Network

    Aber mit dieser Diskussion weichen wir vom aktuellen Blog-Thema arg ab, nicht wahr…?
    Vielleicht gestattet Dir Don Kong sogar einen Gast-Beitrag über dieses Thema…?

    Apropos Don Kong (Blog): Vielleicht ist seine neue “Webdesign”-Tätigkeit die Erklärung dafür dass der geschätzte Don Kong Blog “Leben in Kambodscha” dadurch ins “Hintertreffen” geraten ist wegen den immer länger werdenden Schreibpausen die man empfindet…?
    Vielleicht öffnen sich dadurch Chancen für Gast-Schreiber?
    Ich glaube auch dass dieser wertvolle Erfahrungsaustausch zwischen Expats oder Touristen im “Leben in Kambodscha”-Blog nicht absterben sollte!

    Ein Beispiel: Es gibt in Diskussionen manchmal die Begriffe “Tropen-Koller”, “Kambodscha-Koller”! Was ist das? Weshalb hat man z.B. “Kambodscha-Koller”? Was kann man überhaupt dagegen tun, -gegen einen “Koller”…? “Davonrennen”? In einen anderen “Koller”…?

  48. @Don Kong:

    Lieber Don Kong, Dein letzter Artikel über die Reisepässe ist nun genau drei Wochen her, es wurde viel nützliches dazu kommentiert und auch immer wieder davon abgeschweift, was den Kommentaren aber nicht schadete.
    Wir alle wissen, dass Du durch Deine erweiterten Geschäftsfelder bestimmt sehr in Anspruch genommen bist.
    Trotzdem würde es bestimmt alle Leser / Kommentatoren freuen, wenn zum Beispiel zur Nikolaus-/Adventszeit mal wieder ein toller, neuer Artikel erscheinen würde !

    Wir können es kaum mehr erwarten…….freundliche Grüsse – Manfred –

  49. @G.S. und Manfred

    Ach, so eine Diskussion kann ruhig schonmal ein bisschen ausufern, finde ich. Allerdings, ein Gastbeitrag zu diesem Thema ist doch wohl etwas zu hochgestochen, es hat nun wirklich nicht konkret was mit dem Leben in S’ville und dem Thema Auswandern zu tun. Ausserdem gibts zu VPN unzählige Erklärungen im Netz. Wollte mit meinem Hinweis eigentlich nur zur Vorsicht auffordern.

    Was die Beitragsfrequenz von Don angeht glaube ich, dass es für ihn schlicht und ergreifend schwierig ist, diesen Blog mit neuen Themen interessant und am Leben zu halten. Man muss sich als Autor zwangsläufig wiederholen. Es passiert einfach nicht genug neues. Überlegt mal, wie lange das Don nun schon macht. Wenn mann dann in 8 Jahren zum ?. Mal den Beitrag “Leben als Auswanderer leicht gemacht” bringt, erreicht der Spaßfaktor beim Autor nicht unbedingt das Level vom Kitesurfen. Ich glaube, alle die an diesem Blog Spass und Interesse haben, sollten Don ab und zu mal mit ein paar Themen-Ideen versorgen.

    Eine Idee, hätte ich und ich würde auch was schreiben, Titel: ADAC auf kambodschanisch.
    Don, Du hast meine Emailadresse, falls es Dich interessiert.

  50. Achso, G.S., zur Frage bzgl. Tropenkoller, Kambodschakoller:
    Es gab früher in Westberlin den Mauerkoller. Die dort lebenden Berliner litten teilweise stark darunter, niemals oder nur schwierig die Stadt verlassen zu können. Symptome waren Depressionen, Lachanfälle, Nägelkauen, Vielweiberei usw. usw. Auch in Ostberlin gab es natürlich den Mauerkoller, nur in die andere Richtung. Ist eben alles eine Frage der Perspektive, wahrscheinlich auch in Kambodscha.

  51. @Jonathan
    Mit Deinen letzten beiden Beiträgen gibst Du gute Stichworte die mich glauben lassen dass es ganz viele spannende Beiträge gäbe! Immer wieder neue! Z.B. “Kitesurfen”, ADAC auf kambodschanisch…! -Aber ein Punkt wo ich mit Dir nicht einig bin dass die Themen-Vielfalt am aussterben wäre wegen “Es passiert einfach nicht genug neues”! Zugleich sehe ich wie Du dass der Don Kong mit “seinen neuen Geschäftsfelder” (gute Formulierung von Manfred!) ziemlich absorbiert wird!
    Das Leben in Kambodscha ist ja spannend! -Also gäbe es von vielen Expats viel zu berichten, -denke ich! “Es chunnt scho guet” -würde ich als Schweizer in meinem komischen Dialekt sagen! -Und meist kommt es eben schon gut… -auch dann, wenn ich schon die Hände auf meinen Kopf schlage…

  52. So lange ein Betrag über ein emotional eher unaufgeladenes Thema wie Reisepass mehr als 50 Kommentare generiert und nach wie vor geklickt wird, gibts allerdings für Don keinen Grund zur Eile. Im Vordergrund dürfte eh nicht die Bedürfnisbefriedigung von G.S., Manfred and Friends stehen sondern die solide Balance von Werbeeinblendungen, Klickzahlen und Googlelisting.
    Und eure zarte Vermutung, dass Don wahrscheinlich in seinem Leben lukrativeres zu tun hat, würde einer eingehenden Prüfung garantiert standhalten. Neben der langen Tradition sind es vielleicht auch einfach nur die zahlreichen hervorragenden Kommentare, die diesem Blog das gewisse Etwas geben und Don immer weiter schreiben lassen. Also bitte: kommentieren, kommentieren!

  53. @Jonathan
    Eine bessere Beschreibung hätte ich nicht hingekriegt! Toll was Du geschrieben hast! Ich wünschte mir auch dass dieser Blog bestehen bleibt!
    Beste Grüsse G.S.

  54. Lieber Don Kong,

    zum ‘Leben in Kambodscha’ (dem Titel Deines erfolgreichen Blogs) gehört leider auch der ‘Tod in Kambodscha’ – und dieser hat vor ein paar Tagen bei einem langjährigen Expat brutal zugeschlagen. Es liegt mir fern, hier Ratschläge zu erteilen, was veröffentlicht werden sollte und was nicht. In Tom’s Kambodscha-Forum ist jedenfalls Näheres zu lesen, u.a. auch ein link zu schlimmen Fotos auf Facebook, die ich im Fall des Todes eines langjährigen Bekannten unwürdig finde. Was die Veröffentlichung(en) betrifft -und auch deren Unterlassung- seid Ihr ja keine Konkurrenten, sondern Ihr ergänzt Euch wohlwollend, wie ich das empfinde.

  55. Du hattest Glück mit der dreiviertel Stunde Wartezeit, ich hatte nur sechs Nummern vor mir und musste drei Stunden warten. Selbst für meinen Antrag hat die nette Dame mehr als eine halbe Stunde gebraucht, der Fingerabdruckscanner machte Probleme. Bei mir reichte es einfach eine Adresse in Kambodscha anzugeben, Belege wollte sie nicht. Zwei Kopien von meinen Dokumenten hatte ich nicht parat, hat sie für mich gemacht, umsonst.

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