Eine Ladenfront in Sihanoukville mit chinesischen Schriftzeichen über dem Eingang.

Wird Sihanoukville zu Kambodschas China Town?

Chinesische Werbung an einer Gebäudewand in Sihanoukville.Dass die Chinesen die kambodschanische Küstenstadt Sihanoukville für sich entdeckt haben, ist kaum noch zu übersehen. Überall stehen chinesische Casino-Hotels (etliche sind noch im Bau), es gibt chinesische Restaurants, chinesische Supermärkte, chinesische Sprachschulen und chinesische Geschäfte, wo man von außen überhaupt nicht erkennt, was die verkaufen, wenn man kein Chinesisch kann.

Immer häufiger sieht man nun auch an kambodschanisch geführten Geschäften Werbetafeln, die mit chinesischen Schriftzeichen versehen sind. Jeder will ein Stück vom Kuchen abhaben und so passt man sich den immer zahlreicher auftretenden Besuchern aus China an, so gut es geht. Sogar eines der deutschen Restaurants wirbt bereits, mit einer chinesisch übersetzen Speisekarte.

Eine chinesisches Nudelsuppen-Restaurant,Egal wo man in Sihanoukville hingeht, Chinesen tauchen immer häufiger im Stadtbild auf. Ganz egal, ob im Straßenverkehr, in Supermärkten, auf der Tankstelle, in Restaurants oder an den Swimming Pools der Hotels. Am Anfang kamen sie nur in Gruppen, aber nun sieht man hier und da auch einzelne Familien und sogar einzelne Personen. Bei jungen Chinesen scheint die Gegend am Victory Hill besonders beliebt zu sein, dort wuseln etliche von ihnen am Abend durch die Straßen.

Wie bei Ausländern anderer Nationen auch gibt es zwei Gruppen von Chinesen in Sihanoukville. Zum einen Touristen, die ihren Urlaub hier verbringen und zu Anderen Leute, die sich dauerhaft hier aufhalten. Gerüchte besagen, dass die meisten davon in der online Glücksspiel-Industrie arbeiten, also irgendwo in der Stadt an einem Computer sitzen. Das hier chinesische Sekretärinnen, Buchhalterinnen, Übersetzerinnen, sowie chinesisches Casino- und Hotelpersonal in Führungspositionen arbeiten, ist dagegen ein Fakt.

Einer der chinesischen Supermärkte.Bis auf gelegentliche Besuche in einem chinesischen Restaurant und einem eine Ewigkeit zurückliegenden einwöchigen Aufenthalt in China Town, New York hatte ich in meinem Leben bisher nur sehr wenig Berührungspunkte mit Chinesen. Aus diesem Grund beobachte ich die momentane Entwicklung in Sihanoukville mit einer gewissen Spannung. Mein Umfeld hier setzt sich aus Menschen der unterschiedlichsten Nationen zusammen, warum sollten nicht auch irgendwann ein Mal Chinesen dazugehören.

Momentan nehmen die Chinesen immer mehr Wohnraum in Sihanoukville für sich in Anspruch. Sie mieten nicht etwa nur ein Einfamilienhaus oder eine einzelne Wohnung, sondern gleich ganze Gebäudekomplexe und sie sind offenbar auch bereit jeden Preis dafür zu zahlen. Viele kambodschanische Haus- und Grundbesitzer warten nur darauf, bis auch bei ihnen ein finanzstarker Chinese an die Tür klopft und alles mietet, oder sogar kauft.

Posted in Sihanoukville.

50 Comments

  1. Hoppla; -jetzt hat der Don Kong ein Thema aufgegriffen, das ich persönlich in die “Abteilung” Reiz-Thema einordne! Das Schlimme daran: Ich kenne keinen einzigen Barang, -also “Westler”, der mir ab dieser Entwicklung irgend etwas Erfreuliches berichten könnte; -dabei würde ich eigentlich sehnlichst darauf warten…!
    Auch in der kleinen Schweiz werden Traditionsfirmen letztendlich an Chinesen “verschachert”, die dann sagen wo’s lang geht! Ob mein Vater zu meiner Jugendzeit deshalb immer von der “gelben Gefahr” geredet hat “du wirst es noch erleben, -ich nicht mehr”…?

  2. Beunruhigend ist vor allem, die sich daraus entwickelnden Preiserhöhungen in diversen Sektoren, wie Mietzinse, Lebensmittel, usw. Ausserdem erhöht sich weiterhin die Umweltverschmutzung, da Chinesen sehr unsensibel mit der Natur umgehen. Wir blicken sehr besorgt in die Zukunft Sihanoukvilles….

  3. Es sollte doch allen bekannt sein der Spruch: Geld regiert die Welt.
    Warum diese Beunruhigung und Ängste?

  4. @Kz
    Dieser Spruch “sollte” nicht nur; -er ist auch allen bekannt! Ich gehöre leider nicht zu dieser Gilde, die sich alles “erkaufen” können (oder wollen) mit Geld!
    So wie ich Dich verstehe, würdest Du keine Beunruhigung oder Ängste haben wenn Dein Einkommen drastisch reduziert würde durch chinesische Konkurrenz und Du allenfalls deswegen noch Personal entlassen müsstest…? Mit anderen Worten hättest Du keine Existenz-Aengste wenn Chinesen Dein Business “zur Sau” machen würden! Toll! -Hab gar nicht gewusst dass es solch sorgenfreie Menschen gibt!
    In der Herstellung von Ware sind die Chinesen “Kopier-Weltmeister”! Und wenn sie in Tempeln auf den Boden spucken, wie gesehen, -sind sie auch noch Weltmeister von rücksichtslosen “Sauhunden”! “Warum diese Beunruhigung und Ängste”…?

  5. wartet mal schaut in pnh wie viele strassen und maerkte schon in chini Hand wartet mal die einheimischen kleinen reisbauern werdern mit einen pappenstil abefertigt es fängt ja schon am victori hill an .

  6. Lieber G.S.

    Du hast 100% recht. Auch hier in Siem Reap sehen wir immer häufiger wie sich das arrogante Pack (Chinesen) benimmt, als würde ihnen alles gehören. Besonders im Ankor Watt.

  7. Höchste zeit vor hier zu Verschwinden: die schlitzis machen sich breit wie en krebsgeschwür . sind eifach zum kotzen die chinesen- in der victory haben sie gegeüber meiem appartementhaus, sackgasse golden seaview casino, war bisanhin eine ganz ruhige ecke, gleich hinten und nebenan zwei blocks gemietet – die khmer vermieterin lacht sich ins fäustchen… abends um 10 uhr kommt diese meute dann nach hause was zur folge hat das man dann bis morgens um 2 3 4 kene change hat einzupennen. schreien und diskutieren in einer lautstärke das einem das grauen kommt. behnemen sich als wären sie in china.. von dem ehemalig netten stätchen snv. wird in den nächsten jahren nix mehr übrig sein. dazu kommt noch das man sich hüten sollte im verkehr durch snv.einem chinesen zu begegnen.. fahren noch mal um stufen schlimmer als die khmers. auf youtube gibs immer mehr videos von diesem dreckpack- siehe – bad behaviour of chinese people- gruss tom

  8. Ich glaube so entsteht Rassismus! -Gezüchtet von Geldgier und von Religionen oder Lehren! (Buddhismus, so sagt man, sei keine Religion, sondern eine Lehre!)
    Wenn ich mir eine chinesischen Buddha-Figur angucke, die, soweit ich weiss, dem ZEN-Buddhismus zuzuordnen ist, kriege ich einen Ekel: Es ist eine Figur mit dickem Bauch und schallend lachendem Gesicht, die den Wohlstand symbolisiert, das gute Essen und den Reichtum!
    Ist die Figur des “unsrigen” Buddhas, des Theravada-Buddhas nicht viel ehrlicher:
    Bescheiden, meditierend; -und zufrieden ohne vollgefressener Bauch! (?) Den wieder gewählt werden wollende oberste Chef “unseres” Landes kümmert das nichts! -Hauptsache “Kohle” schwimmt ihm zu…

    Und ich will hier nicht der Urheber von Gerüchten sein; -aber es schwirrt das Gerücht umher dass der “Golden Lion Plaza”-Barkomplex in 3 Monaten abgebrochen wird! -Und als ob es nicht schon zuviele gäbe, soll auch dort ein verdammtes Chinesen-Casino entstehen…

    Die Chinesen führen alles ein nach Kambodscha, was nach kambodschanischer Gesetzgebung “eigentlich verboten” ist, z.B. Geldspiele und Prostitution.
    Beispiel Prostitution: Unsere Kleinsten im Quartier hatten Business-Cards rumliegen sehen -und gesammelt -und nach Hause gebracht! Alles chinesisch geschrieben, 2 Tel. Nr. und ein Foto-Bild einer verführerischen Bikini-Chinesin am Pool! Ein 65-jähriger Nachbar machte sich mit einem Anruf einen Jux daraus und berichtete was Sache ist:
    “Auswahl-Lieferung vor Haus! Bei einer Einigung für ein bestimmtes “Model” koste dann die Nacht 300 US$”…

  9. wenn ich am Flughafen bin und die Chinesen so beobachte ,fällt mir als erstes auf , wie ungehobelt die Rotzer sind, wie der Trumper denken die ,””” CHINA FIRST “”” .Mit einem bin ich kürzlich aneinander geraten,,, was heist einer, das war ne ganze Herde zum Schluss, er solle sich doch hinten anstellen (CHECK IN), ob das in China nicht auch so üblich wäre,falls nicht soll er sich mal informieren wie man sich zu Behnemen hat… Ich dachte als die Russen in SHV wie Pilze aus dem Boden schossen wären schlimm, aber die sind ja Zivilisiert gegenüber den Chinesen

  10. war jahrelang im Chantara Guesthouse wo auch Alf der Deutsche, leider letztes Jahr gestorben ist und viele Össis( Chris) gewonht haben. Mitte Dezember 2016 teilte uns die Vermieterin mit das alle Gäste binnen 2 Wochen raus müsseen, weil Chinesen das Guesthouse für 3 Jahre gemietet haben. Chantara hat aber jeden Mieter Ihres Guestouses eine neues Zimmer besorgt. EINZELFALL!!! Gruß Ralf aus Leipzig

  11. mein lieber mann,es sind ja nur maenner,die hier ueber andere herziehen, als seien sie immer noch die herren der welt, oder noch schlimmer, wieder……..

    dabei hat doch jeder der nur ein paar meter sich in ein anderes land bewegt hat, gemerkt,
    andere laender, andere sitten……..

    es stimmt,manche bevoelkerungsgruppen weiten sich aus, dazu gehoeren besonders die chinesen.immerhin ein kulturvolk
    als in pp wohnender ,snv.kenne ich sehr gut.kann ich ueber ihre veraechtliche gruppe nichts schlechtes sagen, nun zaehle ich auch zu den wenigen ,die wissen um den uralten deutschen spruch.

    wie du hinein rufst, so schallt es zurueck…… ferdi

  12. @helmut,ferdinand
    Ich staune dass Dir die zunehmende “Chinaisierung” nicht auffällt. Aber sei getrost: Es gibt auch West-Europäer denen die zunehmende Islamisierung nicht auffällt in West-Europa! Oft sind das Leute, die “vor lauter Bäumen den Wald nicht sehen”. Leute die hier wohnen haben sich bereits an die Khmers gewohnt! Wenn jetzt plötzlich welche da sind, die sich gar nicht wie die Khmers verhalten, fällt das einfach auf! Meist leider negativ; -und das hat für mich nichts mit “über einen herziehen” zu tun, nur weil er ein Chinese ist! Auch die Khmers waren und sind ein Kulturvolk, -google mal Khmer-Empire! Fakt ist zudem dass hier die chinesische Elite, die “en Masse” ihre Casinos hinstellt, ihre eigenen Arbeiter und Bauleute mitbringt! -Und das sind Tausende, die überall Regale in den Supermarkets leerfegen und hier wohnen wollen! Der Westler-Tourist spürt das sogar -und es ekelt ihn an wenn er überrollt wird von Chinesen! “Die Herren der Welt” sind überall…

  13. Diese Kommentare sind einfach zum kotzen. Rassismus und Faschismus pur, hier sinds Chinesen und Khmers die ausgerottet gehören, dort sinds Araber, Neger und sonst irgendwie was fremdartiges. Ekelhaftes Gesindel, diese Ausländer die Ausländer hassen und vor lauter Selbstbeweihräucherung vergessen ihre Visage mal kritisch im Spiegel zu betrachten.

  14. Ich versuche mich kurz zu halten.

    Khmers sind faul, Deutsche sind Nazis, Italiener sind Spagettifresser, Franzosen haben Stinkefüße, Polen klauen, Schweizer sind Bankräuber,Juden planen eine Weltverschwörung, Araber lügen, Mexikaner schlafen den ganzen Tag, Eskimos waschen sich nicht. Diese Liste lässt sich unendlich fortsetzen. Und bevor ich es vergesse wir wissen Bescheid wie es auf der Erde läuft.
    “Rassistisch sind Ideologien, welche die Menschheit in eine Anzahl von biologischen Rassen mit genetisch vererbbaren Eigenschaften einteilen und die so verstandenen «Rassen» hierarchisch einstufen.” Was wiederum heißt das diejenigen die diese Einteilung unterziehen sich logischerweise im oberen Teil der Hierarchie befinden und damit ihr eigenes Verhalten das einzig Richtige und somit “die Wahrheit” ist.
    Das Fatale ist: Diese weltweit verbreitete Denkweise führt dazu das Völker sich gegenseitig aufhetzen und es letztendlich zu Kriegen kommt. (Alle haben sie ja vermeintlich logische Argumente). Insofern behaupte ich das Rassismus nichts anderes ist als Kriegstreiberei.

    @ G.S.

    Natürlich gibt es Dinge die mich stören die ich für falsch halte und nicht akzeptieren kann. Bloß wenn du ein Beispiel wie die Prostitution bringst müßtest du ebenso gegen uns Barangs einen Brandbrief schreiben.
    Im übrigen gibt es in Thailand etliche Darstellungen von Buddhastatuen wo der Buddha auch ganz schön fett ist. Fett und dick symbolisiert in vielen Kulturen seit Jahrhunderten nichts anderes als den Wunsch ohne materielle Not leben zu können.

  15. Ich kann nicht nachvollziehen, warum sich gewisse Westler über die heutige chinesische Zuwanderung so auslassen können. Klar, finde ich auch wenig Freude daran, dass sich Sihanoukville in den letzten Jahren mehr nach den Bedürfnissen der chinesischen Touristen ausrichtet. Doch genau so wenig habe ich Verständnis, für die Masse an westlichen Touristen, welche diesem wunderschönen Erdteil seit Jahren den westlichen Stempel aufdrücken und dies ebenso ohne jegliche Rücksicht auf Gepflogenheiten und Kultur des Landes. Wir Westler sind es doch, die bis anhin Südostasien rücksichtslos “eigenommen” haben. Es gibt hierzu unzählige traurige Beispiele. Tragen wir es mit Fassung, schauen in den eigenen Spiegel, so wie dies Jo so schön formuliert hat.

  16. Jetzt scheint die Diskussion um das Blog-Thema interessant zu werden; -denn jetzt erst beginnen andere Meinungen das Thema zu relativieren! Was mich betrifft: Ich weiss von meinem Schwachpunkt dass ich sehr schnell zum “Motzer” mutiere wenn plötzlich eintretende, negativ empfundene Einflüsse an meinem “Seelenfrieden” beginnen zu rütteln! Ich muss negative Dinge rausspucken, -ich kann sie nicht in mich heineinfressen! Magengeschwüre -und so…smile…!

    Ganz zu Beginn hatte ich geschrieben: “Ich kenne keinen einzigen Barang, -also „Westler“, der mir ab dieser Entwicklung irgend etwas Erfreuliches berichten könnte; -dabei würde ich eigentlich sehnlichst darauf warten…!”
    Warum tut das immer noch Keiner? (nicht nur für mich, -für alle!)

    Bitte nicht auf eine allgemeine Tendenz des Tourismus und der Völkerverbreitung fokussieren sondern auf Sihanoukville!

    2 Beispiele eines anderen asiatischen Landes, der Japaner: Die städtische Wasserversorgung! Der modernisierungs-Ausbau des Referral Hospitals in der Stadt! Fallen die Japaner irgendwie negativ auf? -Ich glaube nicht!
    Also was bringt der chinesische Casino-Wahnsinn in Sihanoukville? Und wem?
    Und wenn ich von einem Hotelier in der Schweiz vernehmen muss dass er lieber 10 Japaner hätte statt 20 Chinesen, kann man ihn auch nicht als Rassist bezeichnen…oder…? (Übrigens: Die “Cambodia Angkor Air”, also die staatliche Luftlinie, führt demnächst regelmässige Flüge ab Phnom Penh nach Japan durch!)

  17. G.S.

    Das diese Entwicklung für die meisten (Betonung auf “die meisten”) von uns hier lebenden Barangs nicht unbedingt positiv ist stelle ich nicht in Abrede.
    Gerne bin ich bereit mich auf SHV zu fokussieren und kann dir sicherlich einige Beispiele nennen die mir nicht gefallen.
    Bloß wenn du so eine Diskussion (SHV) haben willst, dann mußt du sie auch anders anfangen. Denn die Rassismusdebatte und die darauf folgenden Äüsserungen hast du entfacht. Insofern mußt du auch damit leben können das es Menschen gibt die solche Äusserungen (z.B. Chinaisierung) für unerträglich halten und dir und den Anderen ihre Meinung sagen.

    Es entbehrt allerdings nicht einer gewissen Ironie wenn Barangs hier in SHV, welches eine jahrelange “Barangisierung” hinter sich hat, von “Chinaisierung” sprechen. Und diese “Barangisierung” war nicht immer positiv. Nehmen wir nur dein Beispiel Prostitution, wo viele Barangs die Mädels wie den letzten Dreck behandelt haben. Da könnte ich dir einige Beispiele nennen. Insofern gilt für mich gleiches Recht für Alle und nicht nur eine Bevölkerungsgruppe herausheben.

  18. moin

    “die” chinesen benehmen sich in ihrem eigenen land auch nicht anders. wer hier zum zocken, huren oder geschäfte treiben herkommt gehört mit sicherheit zum aufstrebenden mittelstand chinas. durch ihre jahrzehntelange ein-kind politik haben sie sich eine generation von verwöhnten einzelkindern herangezogen und das männer/frauenverhältnis hat wegen der bevorzugung männlicher nachkommen eine gewaltige schieflage bekommen. die hurerei ist somit verständlich. dass chinesen gerne zocken aber in china nicht dürfen und kambodscha quasi “um die ecke” liegt erklärt natürlich das casinoaufkommen. dazu denke ich sowieso, dass die chinesische führung früher oder später dem einhalt gebieten wird, man wird sehen.ihre tischsitten sind tatsächlich fragwürdig aber so wirds in china eben auch gehalten.
    zum glück haben es einige kommentatoren schon angemerkt: der tourismus aus dem westen hat oft genug ebenfalls ein grosskotziges auftreten.
    eigentlich wollte ich zu diesem thema gar nichts schreiben (ist doch harmlos; viel schlimmer finde ich die chinesische politik der weltweiten pacht von agrarflächen – was meint ihr, was einige afrikanische staatsbürger zu chinesischen tischmanieren sagen? vor hunger sind sie scheinbar zu schwach zum aufbegehren.),
    aber mir geht das auf den sack, wie hier von “schlitzies” , “krebsgeschwür”, “arrogantes pack” geschrieben wird.

    buddel

  19. @M. Sindelar
    Ich weiss dass wir nach abgeschlossener Debatte, zusammen dennoch wieder ein kühles Bierchen drinken, obwohl wir zu diesem Thema “leicht differenzierte” Meinungen haben. Doch bevor wir uns “Eines” gemeinsam genehmigen, lasse mir bitte die Frage stellen “wie anders” hätte ich die Diskussion denn anfangen sollen”? Dass daraus “eine Rassismusdebatte” entsteht, ist für mich die logische Konsequenz zur Thema-Frage “Wird Sihanoukville zu Kambodschas China Town?” Für mich ist der überzeugendste Kommentar zum Blog-Thema der 2.! Ein Kommentar einer Frau. Dieser Kommentar ist sachlich! -Meiner halt eher emotional! Das Wort “Rassismus” ist heutzutage offenbar eines der schlimmsten -oder prägendsten Worte! Wir sind gar nicht imstande, dieses Wort auszurotten solange uns unsere Religionslehrer im Kindesalter “das sogenannt einzig Richtige” beibringen wollen!
    Wenn ich eine “Rassismusdebatte und ihre darauffolgenden Aeusserungen” entfacht habe, stehe ich zu meinen Worten, habe jedoch keinen Einfluss auf die Worte Anderer, die ich übrigens sehr gut nachvollziehen kann: Sie kommen meist aus bitterer Enttäuschung!
    Ueber “Barangisierung” und Prostitution müssen wir uns nicht weiter auslassen weil es zur Genüge bekannt ist! Mein Beispiel über die “Business Card-Prostitution” habe ich nur als Beispiel “chinesischer Unverfrorenheit” eingebracht, die eben neu ist! -So neu dass sie selbstverständlich auffällt in einem Wohnquartier -und ich das berichten wollte!

    @buddel
    Du hast gut geschrieben! Bin eigentlich auch Deiner Meinung; -aber wie siehst Du das, -weshalb gehen die Chinesen zum Zocken nicht nach Macao…? Was führt die chinesische Masse zum Zocken ausgerechnet nach dem viel weiter entfernten ausländischen Kambodscha…? Weil man da die “Sau” rauslassen kann; -aber im Heimatland nicht…?

  20. Ein Danke an Don Kong für diesen Beitrag. Vor allen Dingen deshalb weil er sachlich und relativ neutral gehalten ist.
    Es hilft nicht weiter wenn wir bei diesem Thema anfangen zu polarisieren und zu emotionalisieren. Dazu finde ich es zu wichtig. Fakt ist das wir im Moment eine massive Veränderung erleben die berechtigterweise bei vielen Expats oder Langzeitlern Ängste erzeugt. Die Hintergründe hierfür sind unterschiedlich. Es sind u.a. Rentner die hier kostengünstig leben und ein Ansteigen der Preise befürchten oder Expats die hier im Tourismus tätig sind und ein Schwinden der Barangs befürchten und natürlich noch einige andere Gründe.
    Fakt ist aber auch das diese Entwicklung nicht aufzuhalten ist. Da können wir noch so klagen und schimpfen. Die, die hier bleiben wollen und Kambodscha weiterhin als attraktiv ansehen werden sich umstellen müssen.
    Ängste die nur der Bestätigung eigener Vorurteile dienen sind dabei nur hinderlich. Sie verbauen den Blick auf das Wesentliche. Ängsten, die realistisch sein können wie ansteigen der Lebensunterhaltungskosten, sollte man ins Auge schauen denn nur dann ist es möglich Strategien zu entwickeln. Diese können sowohl individuelle als auch gemeinschaftliche sein. Ich bin überzeugt davon das die Expatgemeinde näher zusammenrücken wird und dies unabhängig von politischer Einstellung. Gerade die im Tourismusgeschäft tätigen werden noch mehr als bisher aufeinander angewiesen sein.

    Kleine Anmerkung: @ G.S. Nur weil ich im Moment nichts positives an dieser Entwicklung sehe, heißt es nicht das daraus nichts positives entstehen kann

  21. Kambodscha ist der “Vorgarten” China’s, bzw. liegt direkt vor deren Haustuer !
    China ist der groesste Investor in Kambodscha und das seit langem.
    Ca. 80 % der Neubau-Massnahmen wie z.B. Condos, Buero-Complexe, werden von chinesischen Investoren und auch Bauarbeitern ausgefuehrt.
    War gerade heute auf der Immobilien-Messe im NAGA-Casino-Hotel in PP und es war beeindruckend, was hier schon alles so laeuft. Diese Immobilien-Messe wird dominiert von chinesischen Bautraegern und Investoren.
    China hat ca. 1,4 bis 1,5 Milliarden Einwohner und bisher reisen nur ca. 5 bis 8 % der Bevoelkerung ins Ausland, das sind ca. 120 Millionen Chinesen…………….nun stelle man sich mal vor: In wenigen Jahren werden etwa 10 bis 20 % der Chinesen reisen, das bedeutet dann ca. 300 Millionen !! Daher muss man – ob man will oder nicht – sich auf noch viel mehr Chinesen – auch in SHV – zukuenftig einrichten ! So sieht’s aus !

  22. Wenn ich eine Rassismusdebatte (und ihre darauffolgenden Aeusserungen) entfacht habe und zugleich feststelle dass immer noch niemand einen positiven Aspekt dieser Entwicklung kommentieren kann, möchte ich versuchen, nachfolgend wenigstens selber einen positiven Aspekt einzubringen; -allerdings betrifft es nicht das Ballungsgebiet der Stadt, -sondern man müsste ein paar Kilometer ausserhalb der Stadt “das Schöne, chinesischen Ursprungs” sehen wollen! Es ist “Prince-Island” am Rande des Riem-National-Parkes! (Als “Thinker-Island” in Google Maps bezeichnet!) “Prince-Island” gehört zu einem riesigen chinesischen Naturpark-Projekt mit verschiedenen Stationen in über 5km2 Fläche, verstreut, wo man einfach staunen muss und den “Rassismus-Gedanken” komplett vergessen wird! So jedenfalls erging es mir!
    Wollte dies noch schnell sagen bevor es Leute gibt, die ihre Koffern packen und hier abhauen…smile…

    Apropos “Rassismus-Gedanken” ist hier passend das aktuelle Beispiel Nordkorea: Wenn man vom “Khmer Panorama-Museum” in Siem Reap redet, wissen wahrscheinlich nur wenige dass dort eines der gigantischsten Panorama-Gemälde auf der Welt zu bestaunen wäre; -über die Geschichte der Khmer-Kultur: Ein nordkoreanisches Geschenk an Kambodscha!

    “Sehr geehrte Exzellenz Mr. Samdech Hun Sen: Ich sende Ihnen beste Genesungswünsche nach Singapur und hoffe das Spital wird Sie bald entlassen können! Bitte gehen sie nach dem baldigen WEF in Phnom Penh, dem World Economic Forum, doch nochmal “über die Bücher” betreffend “Chinaisierung in Sihanoukville”… Eigentlich gefällt mir Kambodscha; ansonsten ich ebenso gleich nach China hätte auswandern können, -was mir nicht gefiel…”

  23. Nach langer Abstinenz muss ich mich bei diesem Thema, allein wegen der Kommentare, wieder einmal melden. Die meisten Kommentare sind ja ohnehin jenseits von jeglicher Intelligenz und Zivilität einzuordnen. Es ist ganz richtig, dass die Europäer, voran die Deutschen in den ersten 10-12 Jahren, eine gewisse Neukolonialisierung betrieben haben. Siehe die vielen Guesthouses auf den Inseln und was die Prostitution betrifft, so möchte ich mal an das ehemalige Freedom erinnern – von einem Deutschen betrieben. Die Migration der Chinesen nicht nur nach Kambodscha ist eigentlich recht einfach zu erklären. Die haben nach jahrzehntelanger, misslungener Planwirtschaft endlich Freiheiten gefunden, die auch zu einem ausufernden Kapitalismus führten. Die Chinesen kaufen links und rechts in Deutschland Mehrheiten an AGs, in den USA ganze Strassenzeilen, und das alles zu horrenden Preisen. In Kambodscha ist es leicht, Geschäftslizenzen zu bekommen. Macao ist chinesisch und geniesst einen Sonderstatus, steht aber nach wie unter der Kuratel der chinesischen Regierung. Dass man hier ein Casino nach dem anderen aufmacht, liegt darin begründet, dass es nicht nur einfach ist, sondern auch sein verdientes Geld ohne Probleme repatriieren kann. Das geht dann vielleicht gar nicht nach China, sondern in ein Off-Shore Konto. Nachdem die Kunden der Online-Casinos in China sitzen, sind hervorragende Sprachkenntnisse erforderlich, die kein Khmer, oder nur ganz wenige, aufweisen können. Daher bringen Sie einfach ihr Personal mit. Wenn Khmer im Ausland wohnen, kaufen die vorwiegend auch in asiatischen Läden ein. Die Chinesen machen es ebenso. Und was ist mit den hier ansässigen Deutschen/Össies und Schwyzer. So konnte Michael nebenberuflich ein kleine Wurstfabrikation aufmachen, etc. Meine Güte, es gibt genügend Orte in SHV, die von den Chinesen nicht heimgesucht werden, Otres I und II etwa. Die meisten europäischen Gästen hier besuchen ohnehin nur noch diese Strände und lassen Ochheuteal und Victory aus, auch wegen der Einheimischen, die halt ein bisschen weniger ordnungsliebend sind.
    China ist der grösste oder zweitgrösste Handelspartner der USA; die halten ein Vermögen an amerikanischen Schuldverschreibungen; mir ist nicht bekannt, wie das mit D-A-S aussieht. Aber ich bin sicher, die haben viel Geld in der schönen Schweiz gebunkert.
    Manche Deutsche in kurzen Hosen, in Sandalen und schwarzen Socken, mit einem überhängenden Bierbauch und einer 17-jährigen am Arm sind nicht gerade ein Aushängeschild für die so mächtigen deutsche (Wirtschafts-) Republik. D als Exportweltmeister verkauft nicht schlecht nach China. Also, man sollte sich nicht wundern, wenn die Neukapitalisten als solche auftreten.

    Ihr müsst halt damit fertig werden, dass diese Chinesen über mehr Geld verfügen als wir und insbesondere mehr als die €1.500 Rentner.

    In jedem Fall sollte man nicht alles über einen Kamm scheren. Meine nicht allzu häufigen chinesischen Gäste zeichnen sich durchaus durch properes Benehmen aus, sind nicht laut und spucken nirgends hin, bezahlen pünktlich, und hinterlassen eine gute Beurteilung.

    China ist der Haupthandelspartner für Kambodscha. Kautschuk wird zum grössten Teil nach China verkauft, und die Chinesen sind für viele der Rohstoffpreise verantwortlich. Geht die dortige Wirtschaft zurück, gehen die Rohstoffpreise runter. Ich kann als nebenberuflicher kleiner Kautschukplantagenbesitzer ein Lied davon singen.

    Also letztlich sind mir die Chinesen vollkommen gleichgültig, weil ich überhaupt keine Kontakte zu ihnen habe. Aber ich bin andererseits ganz froh, dass sie hier viel investieren. So haben die ja ein Kraftwerk gebaut, dass die Strommisere zum Ende brachte. (Die jetzigen Stromausfälle sind wartungsbedingt, wenn jemand die Facebook-Seite der EDC studiert.)

    Die lassen es halt manchmal krachen; ich erinnere an die Italiener auf dem Oktoberfest (2.Sonntag im HB-Zelt). Und dass Victory einen guten Ruf geniesst, ist mir aber neu.

    Gemach, gemach, liebe Freunde. Vielleicht greift ja die chinesische Regierung mal wieder ein, wie vor 3 Jahren, als auf einen Schlag ca. 4000 Chinesen das Land fluchtartige verliessen. Glücksspiel ist in China verboten. Aber es gibt ja VPNs.

    Die tröpfelten dann nach und nach wieder zurück, haben sich fest etabliert und sind nun einmal da, ob ihr es mögt oder nicht.

  24. In Kambodscha lebt der Abschaum der Menschheit , der Sumpf der westlichen Welt, ich habe in einigen Jahren dort keinen normalen Menschen kennengelernt , Hochstapler , Lügner ,Penner ,mittellose Penner, fast alle ohne Bildung , Spinner , Tagelöhner, Alkoholiker, Drogenabhängige, billigste Sextouristen , oder eine Kombination von einigem, oder allem. Die Deutschen sind die primitivsten von allen, größtenteils blöder als die Kambodschaner, beherrschen nach jahrelangen Aufenthalt nicht einmal die Basis des relativ simplen Khmer.
    Auch wenn die Chinesen , Dreckschweine , ohne Anstand , rücksichtlos , hier einziehen , haben
    sie halt doch mehr Geist , als das verblödete deutsche Pack hier.

  25. @cosmopolit
    Ich vermute sehr dass alles was Du in Deinem obigen Kommentar rausgelassen hast, genau auf Dich selber zutrifft! Eigentlich wollte ich zu Deinem Kommentar kein Wort vergeuden; -aber ich tue es trotzdem, denn sonst fühlst Du Dich noch bestätigt!
    Du versteckst Dich hinter der Anonymität eines sogenannten Weltbürgers! Hast Du wenigstens ein klein wenig Mut, die von Dir unter die Gürtellinie gehenden Anschuldigungen gegen explizit Deutsche Staatsbürger einwenig zu erklären damit ich Erbarmen haben kann mit Dir? Wer bist Du überhaupt? Sei jetzt kein feiger “Höseler”…!

  26. Schon lange nicht mehr hat ein Blog-Thema dermassen interessiert. Ich selber weiss aber immer noch nicht, ob ich das “Glas halbvoll oder halbleer” vor mir habe.
    Da ich hier zu Miete lebe (was schon immer mein “Credo” war) könnte es durchaus passieren dass meine Vermieterin auch mal “den Braten” riecht und mich höflich bittet einem Chinesen Platz machen zu wollen! (Was grade vor paar Tagen einem deutschen gut begüterten Landsmann in meinem Wohnquartier wieder passiert ist!)

    Geld -und Glücksspiele und Prostitution gehören zur Menschheitsgeschichte, wie auch Krebsgeschwüre dazu gehören. Damit müssen wir Menschen halt leben! Zu Beginn des Jahres hatte man in den Zeitungen gelesen dass es im Grenzstädtchen Poipet 10 Casinos gäbe! 8 davon sogar thailändischen Elite-Leuten, wobei ich mir fast sicher bin dass mindestes eines dem neuen thailändischen König gehörte (oder ev. immer noch gehört)!
    Wenn man Verbote erlässt soll man auch deren Einhaltung kontrollieren. Für die Khmers sind “Casino-Gänge” -also Glücksspiele auch verboten! -Genau die Ärmsten mit ihrem akuten Geisterglauben flüchten sich in solche Häuser und erhoffen sich das Ende ihrer Armut! Aber dabei kommt das Gegenteil raus und zudem noch sehr üble familiäre Probleme, -ob es jetzt Khmerfamilien sind oder Barangfamilien! Selbst die Polizei verkehrt in solchen “Glückshäusern” obwohl es auch für sie verboten wäre!
    Dass es im Thai-Staat keine Casinos gibt, hat wohl seinen wohlweislichen Grund!

    (@Klaus: Wenn Glückspiele in China verboten sind, warum zelebriert man sie Macao? -Und welchen Sonderstatus hat den Macao, das chinesisch ist?)

    Wenn die grossen Casino-Bunker in Sihanoukville nur eine vorübergehende Zeiterscheinung oder gar eine Seifenblase ist, -was passiert danach mit diesen leerstehenden “Kästen”? Muss man dann den “Westler-Tourismus” wieder neu ankurbeln -weil der Ruf und die Begehrlichkeiten der schönen Strände von Sihanoukville durch die Casino-Stadt längst abgemurkst wurde…?

    Grade heute Morgen hatten wir wieder einen 1-stündigen Stromausfall. Diese grossen Casino-Kästen werden zum Wohl ihrer Gäste massiv runtergekühlt, was eine Unmenge von elektrischer Energie verbraucht. Es kommt mir bald vor dass deswegen die massiven Stromausfälle täglich seit Beginn des neuen Jahres die Leute verärgern; -und nicht eine Sache von Wartungsarbeiten sein kann…! -Und trotz vermehrter Energie durch Wasser-Staudämme und Kohle-Kraftwerken wurde der Strom meines Wissens noch nirgendwo billiger! Als man den chinesisch erbauten Kamchay-Staudamm in Kampot eröffnete, begann man, selbst die entlegenen Reisfelder-Gebiete mit Strom zu versorgen. (Habe Fotos gemacht, als man die Masten setzte in das Gebiet wo meine Khmer-Partnerin herkommt). Regierungsleute prognostizierten Strom für die Reisbauern! “Und billig sei er auch noch, wegen eines “eigenen” Staudammes!” Die Realität: 1 kWh kostet 2000 Riel
    dort draussen bei den Ärmsten…

    In dieser hitzigen “Casino-Chinesen Debatte” hatte gestern ein Deutscher Landsmann ein Argument verlauten lassen, das mir sehr einläuchtend erscheint:
    “Die Schuld z.B. an Wohnungsängsten, sei nicht beim Chinesen zu suchen, sondern an Khmers die in ihrer Geldgier ihre Mietobjekte lieber an besser zahlende zuschlagen…!” Hut ab vor diesem Khmer, der einem Kollegen und mir vor kurzem sagte dass er strickte nicht an Chinesen vermietet…! Mein Kollege wohnt unterdessen mit seiner Khmer-Family dort drinnen und kann jetzt wenigstens diese Ängste ausklammern…

  27. @cosmopolit:
    Wer Alle hier in primitivster Weise beleidigt, der sollte auch einstecken koennen, nicht wahr Herr “ángeblicher” Cosmopolit !!
    All das was Du hier aufzaehlst und in Cambo wohnen soll, trifft gerade ja auf Dich persoenlich zu !!
    Du musst genau mit diesen Leuten zutun gehabt haben, bzw. mit denen gewohnt haben !
    Zum Glueck verlassen solche Jankies wie Du immer mehr / wieder das Land oder werden auf die rote Liste (lebenslanges Einreiseverbot)gesetzt, denn diesen Abschaum der Menschheit, solche Cosmopoliten, braucht hier niemand !

  28. Macao war bis 1999 portugiesische Kolonie; aus dieser Zeit stammen auch die Casinos; der Sonderstatus wurde bei der Rückgabe an China ausgehandelt, ähnlich wie bei Hongkong. Der grosse Unterschied zwischen Macao und Kambodscha ist, dass die chinesische Regierung hier nicht kontrollieren kann, es sei denn auf diplomatischem Weg. Abwarten, was in ein paar Jahren passiert. Mehr auf Wikipedia.

  29. Ob rassistisch motiviert oder pseudocosmopolitisch. Ich habe keine Lust auf diese Sprache. Sie steckt voll mit Abwertung und Gewalt.
    Ansonsten bin ich nach dieser Ansammlung von Vorurteilen und Bezeichnungen, schon etwas stolz sagen zu können, mir hier im Forum den Titel des “Sire” erworben zu haben. Solche Titel trägt man (mit der Ihnen gebührenden Eitelkeit)schließlich ein ganzes Leben lang. Deswegen verzichte ich, als “preußischer Cosmoplit” und “Sire”, gerne auf weitere Betitelungen und will mich nicht weiter mit diesem Unsinn beschäftigen.

    Zurück zu m eigentlichen Thema. Um ehrlich zu sein. Diese Entwicklung einzuschätzen fällt mir unheimlich schwer. Es ist das Gefühl, “Es liegt was in der Luft.” Etwas Neues. Vermutlicherweise in einer Größenordnung wie ich sie “So” noch nie in meinem nicht ganz so kurzem Leben erlebt habe.

    Da sind auf der einen Seite Behauptungen von nahezu massenhaft auftauchenden, umherspuckenden, sich schlecht benehmenden Chinesen, die ich so nicht bestätigen kann. Ich jedenfalls habe noch keinen gesehen der sich aus meiner europäisch geprägten Sicht schlecht benommen hat. Wobei ich nicht ausschließe, daß sich der Eine oder Andere von Ihnen mal richtig daneben benehmen wird. Da wäre er allerdings nicht der Erste in SHV. Da gab es schon etliche Vorreiter.

    Das was mich aber eigentlich beunruhigt sind die Veränderungen die im Moment hier stattfinden. In den letzten Monaten mußten teilweise Langzeitgäste innerhalb kürzester Zeit ihre Guesthäuser verlassen. Aus der ganzen Stadt wird von solchen Vorkommnissen berichtet. Der Fakt ist: Chinesen sind im Moment dabei massenhaft Wohnraum anzumieten und anscheinend in Größenordnungen und einer Geschwindigkeit die atemberaubend ist.
    Dazu kommt: Die letzte Saison war die schlechteste seit Jahren. Die Besucherzahlen sind für viele deutlich rückgängig.

    Für mich ist Sihanoukville interessant aufgrund der unterschiedlichen Angebote westlicher Kultur. Das fängt, bei der internationalen Küche (zusätzlich zur guten khmerküche) an, geht über die Fußballangebote im Beergarden, das Doplhin,bis zu den Hippies am Otresvillage etc. Angebote die sowohl Langzeitler, aber auch andere Touristen angezogen haben.
    Können wir solche Angebote (ob Engländer, Franzose, Slowake, Australier ist mir egal) noch aufrecht erhalten? Wenn ja, wie und in welcher Form?
    Was passiert mit dem Wohnraum?
    usw.usf

    Viele offene Fragen.

    Mein Wunsch: Eine spanende, weiterführende Auseinandersetzung.

  30. Lieber Sire,
    schoen von Dir wieder – ausfuehrlich-kommentarmaessig – zu hoeren !
    Moechte nur mal auf den zweitletzten Absatz – “was mich beunruhigt sind die Veraenderungen” – eingehen.
    Die Chinesen haben in der Zwischenzeit einige Generalmieter hier in Kambodscha etabliert und die mieten zu enormen Preisen alles Verfuegbare, vorallem ganze Haeuser/Wohnungen/Hotels/Gaesthaeuser und Blogs fuer ihre Leute an, damit dann teuer untervermietet werden kann.
    Das kann ich Dir allerdings auch aus eigener Erfahrung in D bestaetigen. Bei mir hatte mal ein Chinese eine 4-ZW angemietet und am Ende haben 10 Chinesen auf Matratzen uebernachtet und an den Hauptmieter jeweils 400.–Euro/mtl. pro Matratze bezahlt, ein lohnendes Geschaeft fuer den Hauptmieter, bis ich ueber die hohe Wasserverbrauchsrechnung dahinter kam.
    War gerade letzte Woche in Siem Reap, dort die gleiche Situation: Ganze Hotelbloecke sind an Chinesen general vermietet ! In Angkor Wat waren m.E. 90 % chinesische Touristen, ueberall hatten sich lange Warteschlangen gebildet, vorallem an den Ticketschaltern.
    Abschliessend kann ich nur das alte und doch so wahre dt. Sprichwort bestaetigen, das da lautet:”Das einzig Bestaendige im Leben sind die Veraenderungen”!

  31. Und für mich ist Sihanoukville interessant weil: Es ist eine überschaubare Stadt am Meer, das die Temperaturen im Vergleich zu zentralen Landesteilen doch nicht dermassen hoch schnellen lässt! Jeder der vielen Strände lockt mich immer wieder ans Meer, obwohl ich überhaupt keine Wasserrate bin! Zudem ist die Faszination des Meeres erst noch in der südostasiatischen Kultur, der ich irgendwie eh verfallen bin. Als Schweizer bin ich in die Faszination der Berge verliebt und bin deshalb sehr oft auch auf dem relativ nahen Bokor! Welch ein Glück doch, hier leben zu dürfen…! Dass hier sogar noch eine breite Auswahl an günstigem Barang-Food zur Verfügung steht, setzt meine Zufriedenheit fort. Voraussetzung für all das ist natürlich eine minimale eigene Mobilität -und Gesundheit!

    Die Schnelligkeit der “Chinesischen Invasion” in Kambodscha erstaunt mich. Und wenn sie Bedenken auslöst (Ängste sogar!), wo ich meine Zufriedenheit in Gefahr sehe, -dann erschaudert sie mich! Ich vergleiche diese Invasion mit einem Taifun:
    Er kommt nach seiner Entstehung im östlichen südchinesischen Meer garantiert sicher über Vietnam auf Kambodscha zu. Man weiss nie welchen Schaden er wo anrichten wird, aber in Sihanoukville hat er meines Wissens noch nie eine Hütte abgedeckt!

    @M. Sindelar
    Du siehst, -für mich ist Sihanoukville aufgrund ganz anderer Bedürfnisse interessant! -Aber was denken sich die Khmers, die die Chinesen auch nicht besonders schätzen über unsere westliche Kultur, wenn sie an den Stränden Halbnakige, respektlose westliche Freizügigkeit sehen…? Und ich selber werfe als Westler “einigen” Chinesen Respektlosigkeit vor…?
    (Nur als kleine Nebenbemerkung!)

    Der “Chinesische Taifun” kommt! Ausweichen kann man ihm “nicht wirklich”, -auch nicht nach Kampot; -weil man “seine Bahn” nicht kennt! Seinen persönlichen Schutz muss (und wird!) jeder selber finden…
    http://www.khmertimeskh.com/news/38106/kampot-seaport–construction-to-start/

  32. Manfred, wenn du Lust hast melde dich bei Don Kong wg. mail. Vielleicht können wir uns mal treffen wenn du hier bist.

    Ansonsten ist das was du zu berichten hast aus meiner Sicht nicht so erfreulich. Es stimmt eigentlich mit meinen Befürchtungen überein. Bisher waren hier die Barangs die Mehrheit bezügl. Ausländer in Kambodscha. Zukünftig werden wir von den Chinesen wohl ziemlich an den Rand gedrängt. Wir werden abgelöst. Haben unsere Aufgabe erfüllt. Irgendwie lag so eine starke Veränderung schon seit Beginn des Jahres in der Luft.

    Nun vor Veränderung ist mir nicht bange. Ich möchte hierbleiben. Das Land ist mir ans Herz gewachsen. Habe Frau und Kind und möchte nicht mehr nach Deutschland zurück. Ausserdem wäre das wahrscheinlich das Schlimmste was ich meiner Frau antun kann.
    Bloß ich lebe auch ein bißchen vom Tourismus und es wird mir, so wie einigen anderen auch, richtig weh tun, wenn er regelrecht wegbrechen würde. In der Meinung das ganze lindern zu können suche ich nach Guesthäusern die auch zukünftig noch an Barangs für einen vernünftigen Preis zu vermieten sind. Es wird in Zukunft ncht mehr so leicht sein diesen Wohnraum zu finden. Ob es was hilft weiß ich nicht. Ich weiß nur das wir als Barangs unsere Nischen benötigen ansonsten wird keiner mehr kommen.
    Wie wir diese erhalten können ist mir im Moment allerdings ein Rätsel. Jetzt wäre der Zeitpunkt wo es angebracht wäre als Europäer zu denken. Denn diese Diskussion betrifft nicht nur uns deutschsprachigen.

  33. Im ganzen “Ernst der Sache” sollte man aber nicht resignieren und “das Licht am Ende des Tunnels” richtig interpretieren! (Vielleicht blöde Worte für den Einen oder den Anderen!)

    Als ich heute bei Leo in seinem “Bavarian” zum Morgenkaffee gesessen bin, musste ich schmunzeln: Ich hatte einen Kleinbus vorbeifahren sehen, der mit grossen Lettern angeschrieben ist mit “NEW MACAU”! Auw, -auch das noch! Da wusste ich dass ich demnächst mit der “blöden” Idee durch die Stadt “motorradeln” werde und einen Kugelschreiber und Notizblock mitnehme! Ich will die Casinos zählen; -und gucken, wie weit die Internet-Macau-Zahlen von Sihanoukville auseinander liegen…sehr blöd! -Aber ich tue es!
    In diesem “China-Desaster” von Sihanokville (einst war es dass Russen-Desaster) kann man sich kaum vorstellen dass auch Amerika “klein beigeben” will. Wusste ich aber erst, als mir ein Schweizer Guesthouse Besitzer hier davon berichtete: “Marriott” kommt! Mit ihrer “Courtyard”-Kette! Wer hätte das gedacht? Siem Reap und Phnom Penh sollte demnächst bezugsbereit sein; -Sihanoukville im nächsten Jahr…! “Courtyard” ist ja nicht auf dem 5-Sterne Level, -aber auf einem guten Comfort Level, wo der Preis akzeptabel sein wird…
    Dass die Hotelkette “Mövenpick” (schweizerischen Ursprungs) auch auf der ehemaligen Kambodscha-Insel (heute vietnamesisch Phu Quoc) Fuss gefasst hat, hätte ich vor Jahren auch nicht geglaubt! -Will damit nur sagen dass es in jedem Tunnel, plötzlich und am Ende -doch wieder Licht gibt…

    http://www.hospitalitynet.org/news/4076744.html

    http://seeds.theborneopost.com/2016/12/18/courtyard-by-marriott-siem-reap-resort-is-set-to-open-in-april-2017/

    http://www.movenpick.com/en/press/news/detail/vietnams-first-ever-integrated-destination-resort-to-be-managed-by-moevenpick-hotels-resorts/

  34. Man hoere und staune:
    IN PP gibt es seit ca. zwei Monaten einen neuen, 15-stoeckigen Appartment-Complex in der 63-zigsten Strasse, gebaut und geleitet von einem Franzosen.
    Man kann App. kaufen und auch mieten.
    Allerdings und das war mir wirklich neu, werden dort keine Afrikaner (wegen evtl. Kriminalitaet) und auch keine Chinesen (wegen schlechten Manieren)aufgenommen, wie man mir an der Rezeption sagte !
    @M.Sindelar: Wo bist Du in SHV unterwegs z.B. zum Kaffee oder zu einem Bier ?
    Bin fuer ein paar Tage hier.

  35. @ Manfred

    Melde dich bei Leo (Bavarian) und frag nach dem “roten Hühnerbaron”. Er wird dir dann meine Telefonnummer geben. Meistens bin ich erreichbar, rufe defintiv zurück. Würde mich wirklich freuen dich mal ausserhalb des Internets kennenzulernen.

  36. moin

    auf spon ist gerade ein artikel zu chinas ambitionen eine neue seidenstrasse zu etablieren.
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/china-entwicklungsprogramm-neue-seidenstrasse-a-1147588.html
    das phänomen der stark auftretenden chinesen ist demnach nicht auf kambodscha beschränkt.
    im artikel ist eine grafik zu sehen, in der kambodscha genau in einem der geplanten wirtschaftskorridore liegt.
    so gesehen ist das mit den casinos und wohnnunggsübernahmen in shv nur ein nebeneffekt gezielter chinesischer politik, die für dieses projekt 900 mrd dollar ausgibt.

    ändert natürlich nix an der situation für euch vor ort
    aber die motivation der chinesen geht wohl doch etwas über das zocken und huren hinaus.

    wie ist die chinesische übersetzung von “krise”?

    “chance”!

    buddel

  37. @buddel:
    Danke buddel, hab’s auch gerade gelesen.
    Allerdings steht bei den Chinesen bezgl. Tourismus auch und vorallem Griechenland im Focus.
    Man will in den naechsten Jahren dort einige Millionen Chinesen hin karren/fliegen.
    Gerade wurden mit den dortigen Tourismusbehoerden Vertraege geschlossen, auch ueber neue, von Chinesen zu finanzierende/bauende Hotel-Complexe plus Infrastruktur !
    Trotzdem finde ich es schon gewaltig und ueberfrachtet, was die Chinesen hier in SHV alles bauen und bereits bewohnen !

  38. moin

    2018 will ich erstmals für volle 3 monate anreisen und wollte deswegen auch erstmals ein apartment anmieten. bin ja mal gespannt ob das noch klappt.
    aber @manfred,
    meinst du, dass die chinesen überwiegend den tourismus im auge haben
    oder doch eher eine schleichende übernahme ganzer nationaler wirtschaftssysteme?
    es sind nun mal mittlerweile 300mio (?) chinesen, die sich urlaub leisten können und südostasien ist für die natürlich naherholungsgebiet.
    aber sie bringen auch infrastruktur.
    im prinzip ist das aufkommen der chinesen in kambodscha sogar ein glücksfall.
    strom, wasser und ich glaube, sogar der beliebte samudera sind chinesischer herkunft.
    ehrlich gesagt, die arbeitsmoral der khmer geht gegen nahe null und die chinesen mit ihrem kapital und der masse der menschen stürzt sich in diese lücke, nicht nur in kambodscha.
    vor- und nachteile abzuwägen ist hier insbesondere eine frage der perspektive.
    bekomme ich im nächsten jahr nicht mein apartment, weil die chinesen da alles weggemietet haben, sind das natürlich alles scheiss-schlitzaugen.
    kriege ich das apartment aber doch, und das mit permanenter stromversorgung, dann danke ich dem chinesischen volk für seine solidarische mitverantwortungsübernahme seiner kleinen brüder in cambo.
    licht und schatten,
    gut und böse.
    für sihanoukville wünsche ich mir natürlich eine atmosphäre wie sie vor 15 oder 20 jahren geherrscht hat
    aber das wünsche ich mir auch für mein heimatstädtchen in norddeutschland
    und es sind eben nur noch
    wüünsche.

    buddel

  39. @buddel:
    Hallo Buddel, danke fuer Deine ausfuehrliche Stellungnahme.
    Komme gerade aus SHV und es waren noch genuegend App. zur Vermietung sichtbar.
    Sollte Du in 2018 keines mehr bekommen, dann bauen wir Beide einfach ein paar Appartments, OK !!
    Gestern hatte ich in meiner Wohnanlage einen chinesischen Agrar-Ingenieur kennen gelernt der mir sagte, dass die chinesische Regierung vorallem auch den Agrarsektor in Kambodscha aufbaut, gerade Grundnahrungsmittel wie Gemuese, welches natuerlich auch nach China exportiert werden. Ich fragte den Mann, ob er auch alles schoen bio-maessig anbaut, daraufhin sagte er, leider wird immer noch viel Chemie verwendet aber man ist dran, als Endziel den Bio-Aus-und Anbau zu forsieren !
    Ja, die alten Zeiten in SHV, die unverwechselbare Atmosphaere vor ca. 20 Jahren wuerde ich mir auch nochmals gerne zurueck sehnen…..als am Sokha-Beach nur die Kuehe weideten und mich oft als einzigsten Touristen wie einer vom Mond ansahen. Nicht zu vergessen das tolle Nachtleben unten am Hafen (New Village) als wir mit den Maedchen einen Eimer voll grosse Krabben (ca. 5 USD aus Stung Hau) kochten und verspeissten, bevor wir uns dann den angenehmen “Massagen” fuer 5.000 Riel hin gaben !
    Lass uns das alles mal in unserer Erinnerung wieder aufleben, denn Du weisst doch, Erinnerungen sind das Paradies, aus dem einem niemand vertreiben kann !
    In diesen Sinne, halt durch, hau rein, Gruss Manfred

  40. moin

    hallo @manfred,
    ja, erinnerung aufleben lassen.
    kurioserweise zum thema passend habe ich eine dame des landes 1989 für weniger als heute eine massage in shv kostet für eine ganze nacht bei mir beherbergen können.
    der witz war (oder jetzt zum thema ist), dass die lady bleichgeschminkt wie ein geist war,
    wie eine chinesische geisha. da waren die chinesen eigentlich noch kein thema in kambodia
    aber scheinbar wurde zumindest in diesen kreisen diese kultur schon gerne adaptiert.

    hmmm? sind geishas nicht eigentlich japanisch?

    whatever,
    mein plan war immer irgendwann nach shv auszuwandern,
    entweder mit kohle
    oder als rentner.
    kohle langt nicht,
    rentner is noch 12 jahre hin.
    und jetzt noch die chinesen.
    so zerplatzen träume.

    bauen ist nicht, @manfred.
    zu ungeklärte eigentumsverhältnisse.
    obwohl…
    ich bin maurergeselle und hochbautechniker,
    was meinst du wie mich das immer juckt, wenn ich bei den baustellen vorbei laufe,
    da schlage ich innerlich die hände über dem kopf zusammen was die da veranstalten.
    ne ausbildungsstätte nach einigermassen europäischen (oder besser: bautechnischen) standards wäre vielleicht ne option sinnvoll und relativ entspannt fuss zu fassen.

    ok, thema weitgehend verfehlt,
    my 2 cent

    buddel

  41. @ buddel
    @ manfred

    Spannend zu lesen, Eure letzten Kommentare: Du buddel mit dem Link zur “neuen Seidenstrasse”; -und Du Manfred über den Agrar-Sektor in Kambodscha und das Treffen mit einem chinesischen Agrar-Engineer! Vielen Dank!
    (@Manfred: Das sagen wir natürlich niemandem dass wir in Sihanoukville klangheimlich einen Friedensvertrag beschlossen haben; -und dies erst noch in Anwesenheit Deiner hübschen Frau und Deiner herzigen kleinen Tochter…!)

    Zum Agrar-Sektor noch eine betrübliche Geschichte: Ein Deutscher Landsmann (mein Nachbar, der dazumal auch KAZ herausgab, die “Kambodschanische Allgemeine Zeitung”) hatte viel Zeit -und vorallem Geld in ein Bio-Projekt investiert. Als sein fester Glaube daran zerschlagen wurde und seine Investitionen durch “Treten an Ort” seine liquiden Mittel “aufgefressen” hatten, endete seine hoffnungslose Geschichte mit einem tragischen Freitod…

  42. Wieviele Casinos gibt’s in “unserem” Dorf eigentlich…?

    Bis ich einen kompetenten Beamten gefunden hätte, würde ich sie lieber selber zählen! Und so hatte ich heute das Dorf während 3 Std. in allen Himmelsrichtungen “durchwühlt” und bin dabei wieder auf “Dinge” gestossen, die in meinen erst 4 Jahren Wohnsitz in Sihanoukville und zuvor seit 5 Jahren Ferien hier, bisher im Verborgenen blieben!

    Also habe ich heute 21 Paläste oder Häuser gezählt, die mit “Casino” angeschrieben -und ziemlich sicher in Betrieb sind!
    Einige haben, man staune, eigene Stromversorgung mit grossen Generatoren, die 24h am Knattern sind…

    5 weitere sind offensichtlich im Bau -und einige mehr werden wohl dazukommen…! New Macau eben…in einem der ärmsten Länder der Welt!
    Eines von diesen Fünfen steht unten an der Hawaii-Beach gleich hinter dem mächtigen Eingangsbogen des “Emario Resort”, den ich “Arc de Sihanoukville” nenne! Ich hatte den Pförtner gefragt, ob das ein Casino gäbe. “No”! -Ob es denn ein Hotel sei? “No”…! Ja gut; -dann wird es wohl ein riesiges Getreide-Silo werden, denn die haben auch keine Fenster…

    Bei einem anderen Casino, das in Betrieb ist, bin ich vor die Schranken gefahren beim Pförtner-Haus. Dort hatte mich der Pförtner gleich weggejagt: “Go, -go!” Auweia! Yes I go! -“Go now…!” Uups! Der grosse Parkplatz war voller
    Luxus-Limousinen, -Zeitpunkt: 13:15! Ob dort alles mit rechten Dingen zugeht…?

    Mein Weg führte mich die Strasse hoch zum Victory-Quartier!
    (Es ist aber nicht die Strasse, die bei der Lichtampel links runter an Doroshenko’s “Snake-House” vorbeiführt! “Snake-House”? Gibt’s nicht mehr! Irgend ein anderer komischer Name steht dort! Zugang übrigens gesperrt!)
    Dort wo auf halbem Weg “hochfahren” rechts das grosse Backsteingebäude der Nationalbank zu sehen ist, geht links eine Abzweigung den Hügel hoch! Am Ende dieser Street 128, hoch oben mit bestem Blick auf den Container-Hafen,
    liegt das “Victory Paradise Hotel Casino” dessen “besondere Aussenumgebung” ich speziell erwähnen will…!

    …Aber dazu mache ich einen gedanklichen Abstecher nach Bangkok in das grosse Areal des König-Palastes!
    Dort ist ein Modell des Angkor Haupttempels, des bekannten “Angkor Wat” zu bestaunen! Eine hervorragende Nachbildung!
    Davor steht eine Schrift-Tafel die besagt dass in Kambodscha das Original dieses Thailändischen Tempels steht!
    Ist das jetzt “eine stinkfreche Behauptung” des Thailändischen Königshauses oder sollte der thailändische König mal besser “googeln”…? -oder gar ich selber…?
    Und natürlich, trotz allen Gerichtsentscheiden, gehört der “Preah Vihear”-Tempel auch noch den Thailändern!
    (Wer das anzweifelte im Jahr 2008 -oder immer wieder zuvor in der Umgebung, musste mit Gewehrkugeln rechnen…!)
    Apropos Preah Vihear: Auch von diesem Tempel gibt’s in “unserem” Dorf eine verkleinerte Nachbildung! Man kann sogar hindurchlaufen ohne “eins auf den Kopf” zu kriegen! Wo? -Natürlich auch im Victory-Quartier…

    Nun wieder zurück zur “besonderen Aussenumgebung” des “Victory Paradise Hotel Casino”.

    Vom schönen Swimmingpool oder vom Innern des Hotels hatte ich leider keine Bilder gemacht. Aber dafür von der schönen Aussichtsplatform mit Blick zum Container-Hafen, vom Tennisplatz -und zu guter Letzt von der, bis in das Detail gefertigten Nachbildung des “Angkor Wat”, die, um es hier zu sagen, noch viel schöner ist, als die Nachbildung in Thailand…!

  43. @buddel:
    Mensch Buddel, es ist fast so, als wenn ich geahnt haette, dass Du in der Baubranche bist !
    Da haben wir was gemeinsam, das freut mich sehr ! Lehrwerkstatt hat ein dt. Freund von mir in Svay-Rien mit EU-Hilfe aufgezogen ! Eigentumsverhaeltnisse m.E. kein Problem mehr, da immer mehr Grundstuecke mit Grundtiteln ausgestattet werden/sind, u.a. auch von der dt. GEZ (heute GIZ), damaliger Leiter, Herrn Dipl.Ing. Zimmermann aus Freiburg und der Fin-Map (aus Finland) die zusammen mehrere Millionen Grundstuecke geklaert, sprich vermessen und katastermaessig erfasst/angelegt haben, mit amtl. Grundstuecksnummer + Eigentuemernamen, genauso wie in D z.B.der amtliche Lageplan !
    Wenn Du willst, kannst ja mal Dong Kong Deine dt. Tel-Nr. geben mit der Bitte, diese an mich weiterzuleiten, denn dann wuerde ich Dich gerne mal kontaktieren, wenn ich naechste Woche wieder in D ueber den Sommer bin.
    @G.S.: Ja Guido, das war ne’ Ueberraschung vor ein paar Tagen in SHV, als Du mich rein zufaellig ansprachst. Danke auch fuer das angenehme Gespraech, das wir kurz zusammen fuehrten. Gerne koennen wir uns in wenigen Monaten wieder mal dort unten treffen, auch mit M.Sindelar, ein sehr netter -junger- Mann, der auch zu uns passt !
    Uebrigens, ich hatte auch diesen Arc de Triumpf am Hawaii Beach passiert und wollte mich mal erkundigen, was dort die Haeuser ect. kosten. Aber alles ist an Chinesen, die dort in der IT-Branche arbeiten, bereits vermietet.

  44. @G.S.:
    Fast haette ich vergessen Dich zu fragen, ob Dein ehemaliger Nachbar, den ich vermutlich auch kannte und der vor ca. zwei Jahren noch in PP am Centralmarkt, vor ca. drei Jahren beim Oktoberfest in PP sowie vor ca. einem Jahr noch in einer sueddeutschen Stadt zusammen mit einem Freund von mir traf, ein etwa 60 Jahre alter, grauhaariger Herr war und in seinem Familiennamen das Wort – Mann – vor kam ?! Dass er Freitod waehlte, war mir neu, denn er hatte immer viel Energie + Tatkraft ausgestrahlt !

  45. @manfred
    Ja, -Du meinst absolut sicher den richtigen Mann!

    Uebrigens: Einer der weltweit grössten Agrochemie-Konzerne, die schweizerische
    “Syngenta”, wurde vor ca. 2 Monaten auch an die Chinesen verkauft! Eine Uebernahme durch die amerikanische “Monsanto” wurde verworfen!
    Wir können also den Aufstieg einer neuen Weltmacht regelrecht mitansehen! Gewaltig was da abgeht -und z.Teil fast beängstigend wirkt, -nicht wahr…?
    Selbst “Airbus-Industries” kann fortan im asiatischen Markt “in die Röhre gucken” wenn im nächsten Jahr die chinesische Airbus-Kopie C-919 in die Serienproduktion geht! -Ich denke also -dass wenn man von “China-Town” in Kambodscha spricht, durchaus auch eine globale Bedeutung dahinter steht, wie im Link von “buddel” aufgezeigt wird…
    Wünsche Dir und der “Family Manfred” schöne Sommertage in Deutschland…!

  46. ²G.S., Danke fuer die guten Wuensche und vorallem fuer den Kommentar bezgl. chinesischer Macht, in der zukuenftigen “China-Town” bei Euch da unten !
    Trotz allem finden wir paar westl. Auslaender immer wieder ein freies Plaetzchen in SHV, gell !

  47. Nach neusten Informationen, soll da wo früher der Nachtmarket in Sihanoukville war, ein neues Hotelcasino werden. Sihanoukville wird zum neuen MACAU. HALLELUJA !

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