Unterwegs im Kep Nationalpark

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Bewegung ist gesund, egal, ob man gemütlich spazieren geht, wandert, oder eine Klettertour macht. Der nur wenige Minuten von meinem Haus entfernte Kep Nationalpark, bietet, auf knapp 67 km² die besten Möglichkeiten, für jeden Geschmack.

Durch die mit dichtem Dschungel bewachsenen Berge schlängeln sich Wanderwege und Pfade, mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Ganz gleich wofür man sich entscheidet, alle Wege führen durch beinahe unberührte Natur und an manchen Stellen bieten sich fantastische Aussichten, über die Küste, das Meer und die Inseln.

Als mir letzten Monat ein Sportsfreund von einem Pfad erzählte, der weit über Spazieren und Wandern hinausgeht, war sofort mein Interesse geweckt. Konditionstraining in natürlichem Terrain, unter extremen klimatischen Verhältnissen, passte genau in meinen Trainingsplan.

Also, Verabredenten wir uns zur ersten gemeinsamen Tour. Dummerweise hatte ich zu diesem Zeitpunkt keine passenden Schuhe für so etwas, sodass ich die erste Tour in Flip-Flops gemacht habe. Das war natürlich nicht die beste Idee, aber letztendlich kam ich oben an, wenn auch als letzter unserer Dreiergruppe.

Zwei Wochen später brachen wir das zweite und gestern das dritte Mal zur Dschungel-Klettertour auf. Inzwischen hat mir der Junior aus Phnom Penh Sportschuhe mitgebracht, mit denen sich die etwa 800 Meter bergauf schon sehr viel besser erklimmen lassen.

Da ich die Strecke nun kenne, kann ich mir die Kräfte besser einteilen und auch mein Gleichgewichtssinn scheint sich bei jedem Mal schneller an den ungewohnten Untergrund anzupassen. Mein Ziel ist es, die gesamte Strecke, ohne Unterbrechung, bzw. Verschnaufpause, zurückzulegen. Bis dahin wird aber wohl noch etwas Zeit vergehen.

Vielleicht motiviert diese kleine Anekdote aus meinem Leben in Kep ja den einen oder anderen dazu, das Haus nicht nur zu verlassen, um Einkaufen zu gehen, sondern um sich bewusst zu bewegen und damit seinem Körper und seinem Geist etwas Gutes zu tun.

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