Währenddessen bei Don Kong in Kep

Veröffentlicht am

In Kambodscha ist jetzt Regenzeit, aber davon hat man dieses Jahr in Kep noch nicht viel gemerkt. Nach relativ trockenen heißen Wochen ist nun endlich eine massive Wolkendecke aufgezogen, die ordentlich Regen mit sich bringt.

Gerade richtig genau zum Ende des buddhistischen Pchum Ben Festes, bei dem die Leute drei Tage lang in Scharen in die Tempel gestürmt sind, um mit kleinen Opfergaben den verstorbenen Angehörigen zu gedenken.

In diesen drei Tagen waren natürlich auch in Kep die Tempel voll mit Besuchern, dafür aber die üblichen Touristen-Hotspots und der Strand vollkommen leer. Selbst einige Geschäfte hatten mehr als einen halben Tag lang geschlossen, was wirklich nur in den allerseltensten Fällen vorkommt.

Ob Feiertage oder nicht, bei uns geht alles seinen gewohnten Gang. Die meiste Zeit des Tages sitze ich am Schreibtisch und arbeite. Damit fange ich am liebsten gleich früh am Morgen an, um meine kreative Phase bestmöglich zu nutzen.

Tägliches Calisthenics Workout und Meditation gehören neben der Arbeit ebenfalls zu meinem Tagesablauf. Ansonsten verläuft alles entspannt, denn Aufregung und Stress gibt es bei uns nicht. Der Junior und ich sind da komplett der Umgebung angepasst.

Einzig und allein eine bei mir unverhofft aufgetretene Herzensangelegenheit hat meine Emotionen in den vergangenen Wochen erheblich durchgeschüttelt, sodass ich die Vibrationen wohl noch sehr lange spüren werde. Man lernt halt nie aus im Leben, nur hat man nicht immer eine so gut aussehende Lehrerin 😉

Während ich jede Lektion und sei sie noch so schmerzhaft als Bereicherung ansehe, hat der Junior erst ein Mal genug vom Lernen. Die 10. Klasse der High-School hat er nun beendet, aber das Abitur will er jetzt nicht machen. Die zwei Jahre könne er jederzeit nachholen, meint er.

Sein Plan war, erst ein Mal irgendwo in der Tourismus-Branche einen Job zu bekommen und das am besten gleich vor Ort. Da es in solchen Zeiten so einen Job hier aber nicht gibt, beschäftigt er sich nun, wie der Vater auch, mit Dingen, mit denen man online Geld verdienen kann.

Praktisch seit seiner Kindheit dem Internet verfallen, bringt er dafür die besten Voraussetzungen mit.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.